Anne Wünsche verteidigt Partyabend mit Tochter Juna (10)
Wer die Dauerfehde zwischen Anne Wünsche (35) und ihrem Ex-Partner Henning Merten (36) nicht rund um die Uhr auf Instagram verfolgt, braucht inzwischen beinahe ein Organigramm, um überhaupt noch mitzukommen. Zur Erinnerung: Henning hatte sich öffentlich darüber empört, dass Anne die gemeinsame zehnjährige Tochter Juna zu einem feucht-fröhlichen Erwachsenen-Event im Berliner Club Matrix mitgenommen hatte. Während dort Alkohol floss, Partygäste über die Stränge schlugen und Anne in seinen Augen ein schlicht zu aufreizendes Outfit inklusive Nippel-Patches zur Schau trug, sorgte sich der Vater um die kindliche Seele. Nun folgt die mütterliche Gegendarstellung – und die verlegt das Geschehen flugs vom Partyparkett in einen geschützten Backstage-Bereich, der von Junas Nanny in einen gemütlichen Bastelraum verwandelt wurde.
In ihren aktuellen Videobotschaften stellt Anne ihren Fans direkt die Vertrauensfrage: "Man kann jetzt natürlich einer Person glauben, die gar nicht vor Ort war und nur ein Gefühl hat von dem, wie es auf einem Event abgelaufen ist. Oder wir glauben einer Person, die live dabei war", diktiert die Influencerin in die Frontkamera, ehe sie die Begebenheiten im Club aus ihrer Sicht präzisiert. "Juna wollte nicht gehen und sie hat von diesem ganzen Partydrama überhaupt nichts abbekommen. Wir waren im Matrix im Hinterraum. Da war sie die ganze Zeit mit einer Nanny, die die ganze Zeit durchgebastelt hat. Die wollte nicht nach Hause. Sie hat weder von den Tattoos mitbekommen, noch vom Alkohol noch von dem ganzen Trubel. Sie hatte einfach einen mega geilen Abend", bekräftigt Anne die Untauglichkeit der gegnerischen Argumentation. Den väterlichen Vorwurf, Juna sei überfordert gewesen, kontert sie trocken: "Aber man kann sich jetzt natürlich auch eine Story ausdenken und sagen: 'Das war traumatisierend fürs Kind.'"
Die öffentlich ausgetragene Schlammschlacht reiht sich nahtlos in die anhaltende Fehde der beiden Ex-Partner ein, die bereits in den Tagen zuvor durch das Veröffentlichen privater Chatverläufe und gegenseitige Drohungsvorwürfe angeheizt wurde. Henning verteidigte seine Skepsis in eigenen Videobeiträgen mit dem elterlichen Schutzinstinkt und berief sich dabei auf Schilderungen der Tochter, während er Anne zeitgleich die Verbreitung verdrehter Tatsachen vorwarf. Die Mutter wiederum interpretiert die anhaltende Empörung schlicht als Weigerung ihres Ex-Partners, die Bastelversion des Abends schlucken zu wollen. Während sich die Erwachsenen somit weiter stoisch aneinander abarbeiten, verbleibt als einzig handfestes Resultat jener Nacht wohl ein Stapel liebevoll angefertigter Basteleien, deren Duft nach Matrix-Hinterzimmer spätestens in ein paar Tagen verflogen sein dürfte.
























