Emmys 2026: Chuck Norris und weitere Stars nicht gewürdigt
Bei den Emmy Awards 2026 sorgte das "In Memoriam" für Diskussionen. Ausgerechnet Actionlegende Chuck Norris (†86), der im März im Alter von 86 Jahren starb, fehlte im während der TV-Gala gezeigten Segment. Dabei prägte der Schauspieler mit "Walker, Texas Ranger" über Jahre das Fernsehen. Chuck war allerdings nicht der einzige bekannte Name, den Zuschauer vermissten. Auch Buffy – Im Bann der Dämonen-Star Nicholas Brendon (†54), Schauspielerin und Synchronsprecherin Daveigh Chase (†35) sowie "Zeit der Sehnsucht"-Darsteller Patrick Muldoon (†57) waren nicht in der Bilderstrecke zu sehen. Das sorgte nach der Verleihung für Kritik, berichtet TMZ.
Andere verstorbene Stars wurden während des Abends dagegen prominent gewürdigt. Catherine O'Hara (†71) bekam einen eigenen Tribut von ihren früheren Serienkindern Macaulay Culkin (46), Annie Murphy und Dan Levy (43). Auch Rob Reiner (†78) und Dolly Parton (†80) wurde gesondert gedacht. Das eigentliche "In Memoriam" begleitete Noah Kahan mit dem Simon-&-Garfunkel-Klassiker "Bridge Over Troubled Water". Zu sehen waren darin unter anderem Hayden Panettiere (†36), James Van Der Beek (†48), Eric Dane (†53), Robert Duvall (†95) und Sam Neill (†78). Besonders verärgert über eine der Auslassungen zeigte sich John Ryan, Freund und Manager von Daveigh. Gegenüber TMZ schimpfte er: "Diese verdammten Emmys haben Daveigh beim In Memoriam übergangen. Schrecklich." Die als Stimme von Lilo aus "Lilo & Stitch" bekannte Schauspielerin war im Juni im Alter von nur 35 Jahren gestorben.
Besonders auffällig war für viele Zuschauer das Fehlen von Chuck. Der Actionstar starb am 19. März 2026 und wurde wenige Monate später mit einer großen Gedenkfeier in Las Vegas verabschiedet. Sein langjähriger "Walker, Texas Ranger"-Kollege Judson Mills schätzte gegenüber TMZ, dass rund 5.000 Menschen an der Veranstaltung im Rio Hotel & Casino teilnahmen. Judson selbst hielt dort eine Ansprache. Von 1993 bis 2001 spielte Chuck die Hauptrolle in "Walker, Texas Ranger" und wurde damit zu einem der bekanntesten TV-Gesichter seiner Generation. Dass er im ausgestrahlten "In Memoriam" der Emmys keinen Platz fand, überraschte daher zahlreiche Fans.


























