Das waren Ozzy Osbournes letzte Worte an seine Tochter Kelly
Nur drei Tage vor seinem Ableben nahm Ozzy Osbourne (†76) seine Tochter Kelly Osbourne (41) noch einmal zur Seite – für ein Gespräch, das sie bis heute beschäftigt. Im Podcast "We Need To Talk" erinnerte sich die Moderatorin gegenüber Paul C. Brunson an die letzten eindringlichen Worte des Black Sabbath-Frontmanns, der am 22. Juli 2025 im Alter von 76 Jahren starb. Ihr Vater habe ihr damals seine bedingungslose Zuneigung versichert: "Du musst wissen, egal, was in diesem Leben passiert, du kannst den Rest deines Lebens mit dem Wissen leben, dass es einen Mann auf diesem Planeten gab, der dich wirklich geliebt hat, der dich für alles geliebt hat, was du bist. Und dieser Mann bin ich." Kelly habe bei diesen Worten sofort angefangen zu weinen und ihn gebeten, innezuhalten. Dem Musiker sei bewusst gewesen, dass seine Tochter immer wieder damit haderte, anderen Menschen und deren Liebe zu vertrauen.
"Bitte sprich nicht so", habe Kelly unter Tränen erwidert. Doch Ozzy habe nicht nachgegeben und ihr entgegnet: "Du weißt, dass ich nicht für immer hier sein werde, und ich weiß, dass du Schwierigkeiten mit Menschen und damit hast, zu glauben, dass du geliebt wirst. Aber ich liebe dich mehr als jeder andere." Die folgenden Ereignisse fasste Kelly in dem Audioformat bündig zusammen: "Drei Tage später war er fort." In der Phase davor habe sie ihren Vater so gelöst erlebt wie selten zuvor. Sein großer Wunsch, ein letztes Mal die Bühne zu betreten und sich bei den Fans zu bedanken, ging wenige Wochen vor seinem Tod beim Abschiedskonzert "Back to the Beginning" im Villa Park in Birmingham in Erfüllung. Laut Kelly absolvierte Ozzy die Show trotz einer Warnung, dass ihn die physische Belastung das Leben kosten könnte. Im Alltag habe er unter starken Schmerzen gelitten und nicht mehr gehen können, sein Verstand sei jedoch vollkommen klar gewesen.
Auch Tony Iommi (78), langjähriger Weggefährte und Gitarrist aus Black-Sabbath-Tagen, sprach kurz vor Ozzys Tod noch einmal mit dem Musiker. Am Vorabend habe Ozzy ihm geschildert, wie erschöpft und ausgelaugt er sich nach den zehrenden Vorbereitungen für das Abschiedskonzert fühlte. Dass es ihr letzter Austausch sein würde, habe Tony damals keineswegs geahnt. Für Kelly war das vergangene Jahr nach eigenen Worten das kräftezehrendste ihres Lebens. Sie trauere nicht nur um ihren Vater, sondern ebenso um jene Person, die sie vor seinem Ableben gewesen sei. Die Erinnerungen an Ozzy empfindet sie seither als Segen und schmerzhaften Verlust zugleich.
























