Prinzessin Dianas Heimat leidet unter dem Bruch ihrer Söhne
In Long Buckby, nicht weit vom Familiensitz Althorp Estate entfernt, auf dem Prinzessin Diana (†36) aufwuchs, herrscht eine gewisse Niedergeschlagenheit über die anhaltende Eiszeit zwischen Prinz Harry (42) und Prinz William (44). Auch Jahrzehnte nach dem tragischen Verlust der Prinzessin lässt das tief gespaltene Verhältnis der einst engen Brüder die Anwohner nicht kalt, wie The Sun berichtet. Dass Harry der Heimat den Rücken gekehrt hat und seit seinem Ausstieg als arbeitendes Mitglied des Königshauses im Ausland lebt, sorgt vor Ort für wehmütige Gefühle. Für die Menschen vor Ort bleibt er schlichtweg ein Prinz – eine Rückkehr nach Großbritannien würden viele von ihnen begrüßen. Die Anwohner sind sich sicher: Diana hätte alles in ihrer Macht Stehende getan, um das Zerwürfnis zu schlichten, Harry womöglich vom Abschied abgehalten und die Brüder längst wieder miteinander versöhnt.
Wie sehnlich sich die Menschen in Dianas ehemaliger Heimat eine Versöhnung herbeiwünschen, unterstreicht auch Carol Bruce. Die 74-jährige Ex-Buchhalterin, die seit 56 Jahren in Long Buckby zu Hause ist, redet laut The Sun nicht lange um den heißen Brei herum: "Wenn sie wieder dauerhaft zurück sind, müssen sie sich für all die verletzten Gefühle entschuldigen, die sie verursacht haben. Ich finde, sie müssen endlich reinen Tisch machen." Und weiter: "Wenn sie Probleme haben, sollen sie das direkt mit der Königsfamilie klären – einmal richtig aussprechen und dann weitermachen. Das Leben ist einfach zu kurz, das hat uns der Tod von Diana gezeigt." Während im Dorf bereits Spekulationen kursieren, ob Dianas Bruder Earl Spencer dem Paar Harry und Meghan (45) eine Zuflucht bieten könnte, bewegt die Anwohner vor allem ein ganz bestimmtes Bild: die schmerzhafte Erinnerung an zwei einst unzertrennliche Brüder, die 1997 nach dem tragischen Unfall ihrer Mutter gemeinsam hinter deren Sarg marschierten und damit Millionen Menschen weltweit tief berührten.
Dass Diana enormen Einfluss auf Harrys Lebensweg gehabt hätte, meint auch ihr früherer Butler Paul Burrell (68). Der jahrelange Wegbegleiter der Prinzessin äußerte gegenüber Bild die These, dass Harry Meghan womöglich gar nicht geheiratet hätte, wenn seine Mutter noch leben würde – die Ehe sei vor allem das Resultat seiner tiefen emotionalen Prägung. Diana kam am 31. August 1997 bei dem tragischen Autounfall in Paris ums Leben. William war damals gerade einmal 15, Harry erst zwölf Jahre alt. Der gemeinsame Schmerz schweißte die beiden Brüder vor den Augen der Welt eng zusammen – umso bitterer wirkt auf die Menschen in Dianas Heimat die heutige Eiszeit. Ihre Hoffnung auf eine späte Versöhnung haben die Anwohner aber noch nicht aufgegeben: Sie bauen weiterhin auf das schlichtende Erbe der unvergessenen Prinzessin.

























