

"Schmuddelkram": Eishockey-Star rechnet mit "Off Campus" ab
Die Amazon-Prime-Serie Off Campus avancierte nach ihrem Start am 13. Mai zu einem der größten Streaming-Hits des Jahres: Innerhalb von nur zwölf Tagen verzeichnete die Romanverfilmung weltweit über 36 Millionen Aufrufe. Doch nicht jeder ist begeistert. Der frühere NHL-Profi Paul Bissonnette äußerte sich in der Sendung "Up & Adams" kritisch über den Erfolg der Serie. "Es ist genau wie bei 'Heated Rivalry'. Es ist Schmuddelkram", sagte der Ex-Eishockeyspieler. Er führte weiter aus: "All diese Frauen stehen im Moment total auf Schmuddelkram. Sie wollen sehen, wie sich Leute vor der Kamera vergnügen."
Außerdem stört Paul den Umgang der Serie mit dem Sport, dem er einen Großteil seines Lebens gewidmet hat. "Ich erinnere mich daran, Ausschnitte aus dem Hockey-Teil gesehen zu haben, jemand hat sie in seiner Story gepostet. Und das hat offensichtlich nichts mit dem zu tun, was ich über Hockey weiß", monierte der Ex-Profi. Gleichzeitig zeigte er sich überrascht über die Aufmerksamkeit, die Produktionen wie "Off Campus" und "Heated Rivalry" derzeit erzielen.
Fans und Kritiker sehen das Ganze hingegen ganz anders: Auf der Bewertungsplattform Rotten Tomatoes kommt die Serie auf 94 Prozent bei den Kritikern und 88 Prozent beim Publikum. Die Zuschauer feiern vor allem, dass die Serie ein neues Männerbild zeigt. Laut dem Magazin wmn brechen die Eishockeyspieler Garrett, Logan, Dean und Tucker mit alten Klischees. Die Figuren wirken verletzlich, hören zu und übernehmen Verantwortung.









