Maite Kelly entschied sich bewusst gegen ein Leben als Nonne
Maite Kelly (46) spielte früher mit einem Gedanken, der ihr einen gänzlich anderen Lebensweg beschert hätte. Wie die Sängerin nun im Interview mit Frau im Leben erzählte, überlegte sie, ins Kloster zu gehen und ihr Leben ganz der Kirche zu widmen. Das war zu keinem Zeitpunkt eine spontane Idee, sondern eine Möglichkeit, mit der sie sich intensiv auseinandersetzte. "Es gab eine Zeit, in der ich mich fragte, ob ich den Weg als Ordensfrau gehen soll", gestand die Musikerin dem Magazin. Eine besondere Begegnung sorgte schlussendlich dafür, dass es doch anders kam: Maite lernte Florent Raimond (50) kennen und verliebte sich. Damit fiel auch die Entscheidung gegen ein Leben als Nonne. Der Wunsch nach einer eigenen Familie rückte in den Vordergrund.
Die Beziehung der beiden wurde schnell ernst: 2005 heirateten Maite und Florent, gemeinsam bekamen sie drei Töchter. Doch die Ehe der beiden hielt nicht – 2017 machten die Sängerin und ihr Mann ihre Trennung öffentlich. Später stellte die Musikerin klar, dass ihre Ehe nicht auf klassischem Weg geschieden, sondern annulliert wurde. Eine kirchliche Annullierung unterscheidet sich von einer Scheidung: Dabei wird festgestellt, dass eine gültige Ehe von Anfang an nicht zustande gekommen ist. Trotz des Endes ihrer Partnerschaft verbindet Maite und Florent weiterhin ihre gemeinsame Rolle als Eltern ihrer drei Kinder.
Auch ohne das Leben als Ordensfrau ist Maite der Kirche bis heute eng verbunden geblieben. In einem Interview mit der Frankenpost verriet sie 2019, dass sie ihre Überzeugungen lieber durch konkretes Handeln als durch öffentlichkeitswirksame Aussagen zeigen wolle. "Ich befürworte eher, Politik zu leben. Deswegen bin ich auch in der katholischen Kirche sehr aktiv", betonte die Sängerin gegenüber der Zeitung. Kritische Themen kehrt sie dabei keinesfalls unter den Teppich: Die Missbrauchsskandale innerhalb der katholischen Kirche sprach sie direkt an, ebenso fordert sie deren Aufarbeitung und setzt sich für Veränderungen innerhalb der Institution ein.























