Moritz Bleibtreu lüftet Geheimnis um seinen dritten Sohn
Moritz Bleibtreu (55) hat beim Kindertag in Berlin überraschend ein bislang unbekanntes Familiengeheimnis gelüftet. Im Interview mit dem Berliner Kurier wurde der Schauspieler eigentlich auf sein Leben mit zwei Kindern angesprochen – doch da korrigierte er sofort: "Es sind drei!" Und noch ein Detail gab er preis: Alle drei Kinder sind Söhne. Bislang war öffentlich lediglich bekannt, dass Moritz einen älteren Sohn aus einer früheren Beziehung sowie einen rund eineinhalb Jahre alten Sohn mit seiner Ehefrau Saskia hat. Wie alt sein dritter Sohn ist und wer die Mutter des Kindes ist, behielt Moritz für sich.
Über sein Dasein als reiner Jungsvater sprach Moritz im Interview mit viel Humor. "Drei Jungs. Ich habe immer gesagt: Hauptsache süß. Wie war der Spruch: Jungs machen Jungs, Männer machen Mädchen. Das stimmt in meinem Fall leider ein bisschen", scherzte er. Da seine beiden älteren Kinder inzwischen schon größer seien, habe der jüngste Familienzuwachs den Alltag des Schauspielers jedoch nicht komplett auf den Kopf gestellt. Eine Veränderung habe die Familie in den vergangenen eineinhalb Jahren dennoch deutlich gespürt: den Schlafmangel. Der habe laut Moritz besonders seine Frau getroffen. Trotz der anstrengenden Nächte fällt seine Bilanz zum Familienzuwachs rundum positiv aus. "Aber sonst ist es eine weitere große Bereicherung und ein Geschenk in meinem Leben", betonte er im Gespräch mit der Zeitung.
Seinen Beruf und das Familienleben unter einen Hut zu bringen, ist für Moritz jedoch nicht immer einfach. "Grundsätzlich ist die Schauspielerei kein familienfreundlicher Beruf. Man könnte auch sagen, er gehört zu den familienfeindlichsten der Welt – neben Soldat, Fernfahrer und Matrose", erklärte er augenzwinkernd. Ein großer Vorteil sei, dass Saskia viel im Homeoffice arbeiten könne. So bleibe der Familie viel gemeinsame Zeit. Moritz hatte bereits zuvor in der "NDR Talk Show" bei Barbara Schöneberger (52) darüber gesprochen, warum er seiner Ansicht nach vergleichsweise spät Vater wurde. "Man hat meiner Generation einfach so viel Angst gemacht vor Kindern", erklärte der Schauspieler dort. Er selbst wuchs in Hamburg als sogenanntes Schlüsselkind auf und erinnert sich an einen stärkeren gesellschaftlichen Zusammenhalt. Kinder großzuziehen, sieht Moritz daher auch heute nicht ausschließlich als Angelegenheit der jeweiligen Eltern. Für ihn trägt das Umfeld ebenso einen Teil der Verantwortung für die Erziehung und das Aufwachsen der nächsten Generation.






















