Millionen im Spiel: So wird König Haralds Erbe verteilt
Nach König Haralds (†89) Tod im August 2026 stellt sich für die norwegische Königsfamilie eine große Frage: Wer erbt eigentlich was? Zum privaten Nachlass des verstorbenen Monarchen zählen wertvolle Immobilien, exklusive Schmuckstücke sowie Anlagen in Fonds und Anleihen – insgesamt geht es um Werte in dreistelliger Millionenhöhe. Wie der Journalist Claes-Johan Larsson gegenüber TV4 erklärte, greift dabei zunächst das norwegische Erbrecht: Erste Erbin ist die Witwe Königin Sonja. Danach kommen die gemeinsamen Kinder zum Zuge, also König Haakon VIII. und Prinzessin Märtha Louise. Leer ausgehen dürfte hingegen Marius Borg Høiby (29), der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (53) aus einer früheren Beziehung. Als sogenannter "Bonusprinz" muss er laut dem Journalisten rechtlich nicht in Haralds Erbe einbezogen werden.
Besonders wertvoll sind die Residenzen der Familie: das Anwesen Skaugum und die Kongsseteren am Holmenkollen. "Beide Orte werden auf Abermillionen geschätzt! Jemand sprach von rund 800 Millionen für das Haus", stellte Claes-Johan gegenüber TV4 klar und bezog sich dabei auf schwedische Kronen. Harald schenkte Skaugum seinem Sohn allerdings bereits zu dessen Hochzeit mit Königin Mette-Marit. Auch Prinzessin Märtha Louise (54) soll bereits vor einiger Zeit eine Immobilie als vorgezogenes Erbe erhalten haben.
Trotz des enormen materiellen und emotionalen Werts des Erbes rechnet Claes-Johan nicht mit einem öffentlichen Zoff um den Nachlass. "Es muss vieles geregelt werden, aber die Familie hat sich geschlossen gezeigt", betonte er bei TV4. Streitpotenzial sieht der Journalist am ehesten bei Erinnerungsstücken und traditionsreichen Orten. "Es geht um emotionale Werte. Und genau da kann es Zoff geben", erklärte er weiter. Die norwegische Königsfamilie stand in den vergangenen Jahren wegen mehrerer Skandale im Fokus der Öffentlichkeit. Nach Einschätzung des Journalisten trat sie dennoch weiterhin geschlossen auf. "Das zeigt auch, dass man in der Familie trotz allem, was passiert ist, weiterhin zusammenhält", resümierte Claes-Johan gegenüber dem Sender.























