Bekommen Harry und Meghan bald Polizeischutz vom Staat?
Prinz Harry (42) und Herzogin Meghan (45) könnten in Großbritannien schon bald wieder Polizeischutz auf Staatskosten genießen. Wie Daily Mail berichtet, hat sich das zuständige Executive Committee for the Protection of Royalty and Public Figures, kurz RAVEC, bereits mit der Sicherheitslage des Herzogs von Sussex befasst und eine offizielle Überprüfung angekündigt. In einem sogenannten Risk Management Board soll nun bewertet werden, wie hoch der konkrete Schutzbedarf tatsächlich ist. Auch Meghan soll dem Bericht zufolge eine eigene Risikobewertung erhalten. Harrys Situation war zwar erst im Juli geprüft worden – damals allerdings noch vor der aktuellen Rückkehr der Familie in die Heimat des Prinzen. Seit ihrem Rückzug als arbeitende Royals übernehmen der Prinz und seine Frau keine regulären offiziellen Pflichten mehr für das Königshaus. Eine positive Neubewertung durch das Gremium könnte ihnen dennoch Polizeischutz während ihrer Aufenthalte im Land ermöglichen.
Aktuell haben Harry und Meghan auf der Insel dem Bericht zufolge lediglich die Telefonnummer eines polizeilichen Verbindungsbeamten zur Hand. Darüber hinaus können sie aus ihrem Privatvermögen unbewaffnete, professionelle Sicherheitskräfte engagieren. Gegen diese Regelung hatte der Herzog bereits juristische Schritte eingeleitet und das britische Innenministerium verklagt. Der Streit soll auch die Spannungen zwischen ihm und seinem Vater König Charles (77) weiter verstärkt haben. Wie wichtig ihm das Thema ist, machte Harry noch 2025 im Gespräch mit der BBC deutlich: "Ich kann mir derzeit keine Welt vorstellen, in der ich meine Frau und meine Kinder nach Großbritannien zurückbringen würde." Ob am Ende wirklich wieder britische Steuerzahler für die Sicherheit der Sussexes aufkommen, ist bislang offen. Das Ergebnis der Prüfung könnte jedoch zu einer entscheidenden Voraussetzung dafür werden, ob die Familie künftig häufiger Zeit in Großbritannien verbringt.
Das Thema schlägt höhere Wellen, als anfangs erwartet. Direkt nach Beginn des neuen Schuljahres stellte sich heraus, dass auch die Sicherheit der Kinder im Fokus steht. Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) verließen die zunächst ausgewählte Schule nach nur zwei Kennenlerntagen wieder. Der Grund lag dem Bericht zufolge nicht an der Einrichtung selbst, sondern am weiten Schulweg und am dichten Verkehr. Beides soll es dem kleinen privaten Sicherheitsteam der Sussexes erschwert haben, die täglichen Fahrten zuverlässig abzusichern. Inzwischen besuchen Archie und Lilibet eine andere Schule. Die offene Frage nach dem staatlichen Schutz betrifft damit nicht nur öffentliche Auftritte des Paares, sondern auch ganz praktische Abläufe im Leben der beiden Kinder.



























