Nach Umzug: Prinz Harry allein bei Auftritt in London
Prinz Harry (42) feiert sein Comeback auf Londons Bühne. Am Donnerstagabend tauchte der Herzog von Sussex bei den Invictus Spirit Awards im Old Royal Naval College in Greenwich auf – sein erster offizieller Termin, seit er Ende August mit Ehefrau Herzogin Meghan (45) und den beiden Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) wieder nach Großbritannien gezogen ist. Im schwarzen Smoking, garniert mit seinen Militärorden und dem Royal Victorian Order um den Hals, posierte Harry laut Express in bester Laune mit ehemaligen Invictus-Athleten für die Kameras. Von Meghan und den Kids fehlte dagegen jede Spur – Sicherheitsgründe sollen dahinterstecken. Kurz nach der Ankunft der Familie hatte das Königshaus im Auftrag von König Charles III. (77) klargestellt, wie der Sussex-Clan künftig einzuordnen ist: Harry und Meghan blieben "private Bürger mit kommerziellen und karitativen Interessen". Diese Formulierung soll das Paar regelrecht überrumpelt haben – schließlich sehen sich beide selbst als "öffentliche Personen".
Während Harry in Greenwich strahlte, brodelt es im Hintergrund wegen seines Onkels. Charles Spencer (62), jüngerer Bruder der verstorbenen Prinzessin Diana (†36), bringt am 22. September seine Memoiren "Swan Song: Diana, My Sister" heraus – pünktlich vor dem 30. Todestag seiner Schwester 2027. Der 62-Jährige will endlich jahrzehntealte Gerüchte aus der Welt schaffen. Er selbst sagt laut einer Ankündigung seines Verlags dazu: "Das Ziel dieses Buches ist es, die Wahrheit über Diana aus der Sicht ihres Bruders zu erzählen." Der heutige König habe bei einem Telefonat nach dem Unfall von Diana "begeistert" gewirkt und gesagt, Diana werde "bald genug vergessen" sein. Genau diese Behauptungen sorgt im Königshaus für Unruhe – Insider munkeln bereits von neuen Spannungen zwischen den Spencers und den Windsors. Für Harry heißt das: Sein Onkel könnte zu seinen treuesten Verbündeten werden, während das Verhältnis zu König Charles und Bruder Prinz William (44) angespannt bleibt.
Bei aller Familienturbulenz bleibt ein Projekt Harrys echte Herzenssache: die Invictus Games 2027 in Birmingham. Erst im Juli testete der Gründer im National Exhibition Centre selbst mehrere Disziplinen, darunter erstmals Pickleball sowie Rollstuhlrugby, unterstützt von früheren Teilnehmern. Als die Stadt vor zwei Jahren den Zuschlag bekam, zeigte sich Harry laut Time Out überzeugt: "Die starken Verbindungen dieser Stadt zur Streitkräfte-Community machten sie von Anfang an zu einem ernstzunehmenden Bewerber." Rund 550 Athletinnen und Athleten aus 25 Nationen werden im Sommer 2027 erwartet. Den aktuellen Auftritt bei der Invictus Spirit Gala bezeichnete die Stiftung als Gelegenheit, "gemeinsam jene Menschen zu würdigen, deren Mut, Engagement und Beitrag die Invictus-Bewegung nachhaltig geprägt haben".




























