Arnold Schwarzenegger sorgt sich mehr vor Dummheit als KI
Arnold Schwarzenegger (79) nimmt die aktuelle KI-Debatte erstaunlich gelassen. Im Gespräch mit Moderator Matt Iseman in der Sendung "Front Office Sports with Matt Iseman" verriet der Hollywoodstar, was ihn tatsächlich umtreibt – und das ist nicht die Maschine. "Nein, ich mache mir mehr Sorgen um grundlegende Dummheit als um künstliche Intelligenz. Das ist es, worüber ich mir mehr Sorgen mache", stellte er klar. Der Vater von fünf Kindern zeigt sich technologiefreundlich und sieht in KI, ähnlich wie bei früheren Erfindungen, vor allem Chancen. Etwas Vorsicht mahnt er dennoch an, wenn es um den verantwortungsvollen Umgang mit neuen Werkzeugen geht. Panik jedoch ist bei ihm fehl am Platz – stattdessen dominiert Neugier seinen Blick auf die Technik.
Auch mit digitalen Abbildern seiner selbst geht Arnold entspannt um. "Ich mache mir keine Sorgen, dass jemand anderes mich kopieren, ein Bild von mir erstellen und es dann verwenden wird", erklärte er im Interview. Seine bisherigen Erfahrungen damit seien durchweg positiv gewesen: "Alles, was ich bisher gesehen habe, war immer schmeichelhaft. Ich finde es erstaunlich." Der in Österreich geborene Schauspieler blickte zudem auf zahlreiche technologische Umwälzungen zurück, die er seit seiner Übersiedlung in die USA beobachtet hat – besonders das Tempo der letzten zwei Jahrzehnte erscheint ihm bemerkenswert. Als Beispiel führte er selbstfahrende Autos an: Viele hätten sie zunächst aus Unfallangst kategorisch abgelehnt, nutzten sie inzwischen aber ganz selbstverständlich – und schwärmten ihm gegenüber im Fitnessstudio geradezu davon.
Mit seiner Rolle als T-800 in "Terminator" verkörperte Arnold bereits in den 1980er-Jahren eine künstliche Intelligenz und prägte damit jahrzehntelang das öffentliche Bild des Themas. Später griff er die Idee humorvoll für die Promotion seines Buchs "Be Useful: Seven Tools for Life" auf: Bei der Aktion "Arnold Intelligence" erteilte Arnold im Gold's Gym in Venice Ratschläge, während die Besucher dachten, es sei eine künstliche Stimme. Schon 2023 hatte er bei der Veranstaltung "An Evening With Arnold Schwarzenegger" klargestellt, dass die einstige Science-Fiction-Fantasie längst Realität geworden sei. "Im Laufe der Jahrzehnte ist es nun Realität geworden. Es ist also keine Fantasie oder irgendwie futuristisch mehr. Es ist heute hier", zitierte ihn die New York Post.
























