Feiert "Resident Evil" den erfolgreichsten Start der Reihe?

Feiert "Resident Evil" den erfolgreichsten Start der Reihe?

- Louisa Riepe
Lesezeit: 2 min
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Mit seiner Verfilmung von "Resident Evil" steuert Zach Cregger (45) auf den besten Kinostart zu, den die Horrorreihe je erlebt hat. Wie The Hollywood Reporter berichtet, spielte das Reboot allein am Freitag, dem 18. September, in Nordamerika 26,3 Millionen Dollar ein – das entspricht etwa 22,9 Millionen Euro. In dieser Summe stecken bereits 8,8 Millionen Dollar [ca. 7,7 Millionen Euro], die der Film bei den Vorpremieren am Donnerstagabend eingenommen hatte. Sony rechnet für die ersten drei Tage inzwischen mit einem Einspielergebnis zwischen 53 und 55 Millionen Dollar [zwischen ca. 46 und 48 Millionen Euro]. Im besten Fall könnte das Startwochenende sogar an die 60-Millionen-Dollar-Marke heranreichen. Gestartet ist der Film in 3.684 Kinos in Nordamerika. Vor der Kamera standen unter anderem Austin Abrams (30), Zach Cherry, Kali Reis und Paul Walter Hauser (39).

Damit liegt die jetzige Prognose deutlich über den 40 Millionen Dollar [etwa 35 Millionen Euro], mit denen das Studio ursprünglich kalkuliert hatte, und würde somit den Startrekord der bisherigen "Resident Evil"-Filme knacken. Auch für den Regisseur selbst wäre es ein persönlicher Bestwert: Sein bislang stärkster Kinostart war "Weapons", der im August 2025 etwa 43,5 Millionen Dollar [ca. 37,9 Millionen Euro] in die Kinokassen spülte. Begleitet wird der Erfolg von außergewöhnlich guten Reaktionen. Bei Rotten Tomatoes kommt das Reboot auf 96 Prozent Zustimmung bei den Kritikern und 92 Prozent beim Publikum. Das Kinopublikum vergab zudem die CinemaScore-Bewertung B+.

Schon vor dem Kinostart hatte Zach angekündigt, dass seine Version deutlich blutiger ausfallen werde als seine bisherigen Arbeiten. In einem Interview mit Empire hatte der Regisseur keinen Hehl aus seinen Ambitionen gemacht: "Man muss es richtig grotesk aufziehen. Ich wollte bis zum Äußersten gehen. Deshalb ist es so garstig geworden." Und er legte nach: "Es ist brutal, eine ziemlich blutige Angelegenheit – und definitiv der gewalttätigste Film, den ich jemals gedreht habe."

Austin Abrams in einer Szene aus "Resident Evil" (2026)
Imago
Austin Abrams in einer Szene aus "Resident Evil" (2026)
Austin Abrams in einer Actionszene aus Resident Evil (2026)
Imago
Austin Abrams in einer Actionszene aus Resident Evil (2026)
Zach Cregger bei der Warner Bros. Präsentation "The Big Picture" während der CinemaCon 2025 in Las Vegas
Getty Images
Zach Cregger bei der Warner Bros. Präsentation "The Big Picture" während der CinemaCon 2025 in Las Vegas
Hat "Resident Evil" seinen Rekordstart eurer Meinung nach verdient?