Ex-Leibwächter warnt Prinz Harry vor konkreten Risiken
Prinz Harry (42) und Herzogin Meghan (45) sind nach sechs Jahren in Kalifornien mit ihren Kindern für einen längeren Aufenthalt nach Großbritannien zurückgekehrt. Doch in der alten Heimat sieht Simon Morgan, ehemaliger Leibwächter der britischen Royals bei der Metropolitan Police, konkrete Gefahren für die Familie. Gegenüber Page Six verweist der Sicherheitsexperte auf eine derzeit ernste Bedrohungslage für das Land und seine Einrichtungen, zu denen auch die Königsfamilie gehöre. Harry und seine Angehörigen müssten ihre Umgebung deshalb besonders aufmerksam beobachten. Als konkrete Risikofaktoren nennt Simon gleich mehrere Punkte: Harrys enormen Bekanntheitsgrad, die teils heftige öffentliche Ablehnung, die den Sussexes entgegenschlägt, sowie seine frühere Tätigkeit bei den britischen Streitkräften. Hinzu komme, dass der Royal in seiner Autobiografie "Reserve" öffentlich über die Tötung von Taliban-Kämpfern gesprochen habe. Daraus könnten "echte Sicherheitsbedrohungen" entstehen, so der Experte.
Simon rät Prinz Harry und Herzogin Meghan deshalb, sich in Großbritannien "diskret und unauffällig" zu verhalten. Professionelle Personenschützer müssten die vorhandenen Risiken zudem gezielt verringern – mit einem einmal erstellten Konzept sei es dabei nicht getan. Der Sicherheitsplan müsse laufend an neue Erkenntnisse, das jeweilige Umfeld, die Medienlage, die zu schützenden Personen und weltweite Ereignisse angepasst werden, erklärte Simon gegenüber Page Six. Ein privateres Leben sei trotz Promistatus grundsätzlich möglich, verlange aber eine genaue Risikoanalyse. Denn je größer die öffentliche Aufmerksamkeit ist, desto mehr Faktoren, Personal, Zeit und finanzielle Mittel seien für verlässlichen Schutz nötig. Dabei spiele auch die Polarisierung um das Paar eine Rolle. "Wenn wir uns die Sichtbarkeit der Sussexes in den vergangenen Jahren ansehen, haben sie große Teile der Öffentlichkeit gegen sich aufgebracht [und] jeder hat eine Meinung. Die meisten sind negativ, einige positiv und manchen ist es egal", sagt Simon dem US-Portal.
Die Sicherheitsfrage beeinflusst bereits den Alltag von Prinz Harry, Herzogin Meghan und ihren Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5). Die Geschwister sollen eine zunächst ausgewählte britische Schule nach lediglich zwei Kennenlerntagen mit Lehrkräften und Mitschülern wieder verlassen haben. Ausschlaggebend sei demnach nicht die Einrichtung selbst gewesen, sondern der tägliche Weg dorthin. Wegen der Entfernung vom Wohnort und des dichten Verkehrs soll das kleine private Sicherheitsteam der Familie Schwierigkeiten gehabt haben, die Hin- und Rückfahrten zuverlässig abzusichern. Der kurzfristige Schulwechsel macht deutlich, wie stark die Schutzplanung der Sussexes auch ganz alltägliche und persönliche Entscheidungen beeinflusst. Während andere Eltern über Pausenbrote und Klassenfahrten diskutieren, gehören bei Harry und Meghan Routenplanung und Risikoeinschätzung offenbar zum Elternalltag dazu.

























