Paris Hilton fühlte sich als Kind völlig missverstanden
Paris Hilton (45) blickt auf eine schwierige Schulzeit zurück: Wegen ihres damals unerkannten ADHS wurde sie nach eigenen Angaben häufig bestraft. Sie konnte sich Lernstoff nur schwer merken und bekam schlechte Noten. Gegenüber der Press Association schilderte der Realitystar, wie belastend diese Erfahrungen waren: "Es machte alles wirklich schwer und ich fühlte mich immer völlig missverstanden. Es war schwierig, weil die Lehrer mich dabei nicht unterstützten und mich nicht verstanden", schilderte sie. Die Diagnose erhielt sie erst Ende ihrer 20er – in ihrer Kindheit sei kaum jemand auf das Thema eingegangen, schon gar nicht bei jungen Mädchen. Genau das will Paris nun ändern: Mit ihrer Kindershow "Paris & Pups", die sie zusammen mit der gemeinnützigen Organisation Understood.org entwickelte.
Paris bedauert, dass es so lange dauerte, bis sie eine Erklärung für ihre Schwierigkeiten bekam. "Ich wünschte, ich hätte es damals gewusst, denn dann hätte ich bessere Unterstützung bekommen können. Ein Kind kann wirklich aufblühen, wenn sein Gehirn unterstützt wird", erklärte sie der Press Association. Während in ihrer Jugend vor allem die negativen Seiten betont wurden, nennt sie ihre Neurodivergenz inzwischen ihre "Superkraft". Und die steckt auch in ihrer Zeichentrickfigur: kreative Energie, Empathie, eine ordentliche Portion Persönlichkeit und ein Optimismus, der offenbar kaum zu bremsen ist. Mit dieser positiven Darstellung möchte die Designerin erreichen, dass betroffene Kinder sich selbst wiedererkennen, sich inspirieren lassen und ihr ADHS als etwas begreifen, das sie feiern dürfen. Die Serie richtet sich an Fünf- bis Achtjährige und ist bei Sky Kids und Now zu sehen.
Seit Paris selbst Mutter ist, haben kindgerechte Geschichten für sie noch mehr persönliche Bedeutung. Mit ihrem Ehemann Carter Reum hat sie Sohn Phoenix und Tochter London. Beide Kinder kamen 2023 mithilfe einer Leihmutter zur Welt. "Ich erlebe jetzt alles durch Phoenix' und Londons Augen, und dadurch denke ich anders über die Geschichten, die Kinder hören, und die Botschaften, die sie in jungen Jahren aufnehmen. Ich möchte, dass sie davon inspiriert werden können", betonte Paris gegenüber der Press Association. Dass die Handlung in einem Hotel spielt, ist kein Zufall: Als Nachfahrin von Hilton-Gründer Conrad Hilton verbrachte Paris einen Teil ihrer Teenagerzeit im New Yorker Waldorf Astoria. Damals stand sie häufig gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester Nicky Hilton (42) im Rampenlicht.
























