Billie Lourd verbannt iPads & Co. aus dem Alltag ihrer Kids

Billie Lourd verbannt iPads & Co. aus dem Alltag ihrer Kids

- Fabienne Stepczynski
Lesezeit: 3 min
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Bei Billie Lourd (34) spielen Tablets im Familienalltag kaum eine Rolle. Die Schauspielerin setzt bei der Erziehung ihrer beiden Kinder Kingston und Jackson bewusst auf möglichst wenig Bildschirmzeit. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Austen Rydell schickt sie die Kinder auf eine Schule, in der iPads und andere digitale Geräte weitgehend außen vor bleiben. Stattdessen sollen die beiden mit der Hand schreiben, gedruckte Bücher lesen und handwerkliche Fähigkeiten erlernen. Ausgerechnet Billie wird demnächst im Film "Artificial" zu sehen sein, der sich mit dem rasanten Aufstieg künstlicher Intelligenz beschäftigt. Die Dreharbeiten haben die American Horror Story-Bekanntheit offenbar dazu angeregt, über die Folgen einer zunehmend technisierten Welt nachzudenken. In einem aktuellen Interview mit People sprach sie offen über ihr zwiespältiges Verhältnis zum technologischen Fortschritt – und erklärte, warum sie für ihre Kinder ganz bewusst einen anderen Weg gewählt hat.

"Ich habe Angst. Manche Aspekte begeistern mich, aber vieles macht mir Angst", gestand Billie. Anschließend erklärte sie, warum sie bei der Erziehung ihrer Kinder bewusst auf einen möglichst analogen Alltag setzt: "Ich schicke meine Kinder auf eine Schule, die kaum iPads oder Technik verwendet, weil ich es so wichtig finde, dass Kinder weiterhin mit der Hand schreiben, echte Bücher lesen, die nicht auf einem Kindle sind, Bücher in den Händen halten und Schreibschrift lernen." Für Kingston und Jackson hat die 34-Jährige ein klares Ziel: "Ich möchte wirklich, dass sie so viel wie möglich in der realen Welt leben." An ihrer Schule lernen sie unter anderem, mit Holz zu arbeiten. "Ich finde, solche Dinge sind für Kinder sehr wichtig", betonte Billie. Ob ihre Kinder ihren Film "Artificial" überhaupt sehen dürfen, ist noch unklar. Mit Blick auf Sohn Kingston scherzte der Serienstar: "Ich weiß nicht, vielleicht lasse ich meinen Sechsjährigen den Film anschauen. Er wird sich fragen: 'Was passiert hier?' Aber vielleicht sollte er ihn nächstes Jahr sehen. Man muss früh anfangen."

Neben der bewussten Medienerziehung liegt Billie auch viel daran, die Erinnerung an ihre Familie lebendig zu halten. Ihre Mutter Carrie Fisher (†60) starb 2016, nur einen Tag später verlor sie auch ihre Großmutter Debbie Reynolds (†84). Heute zieht die "Scream Queens"-Bekanntheit ihre eigenen Kinder in dem Haus groß, in dem sie selbst aufgewachsen ist. "So lernen meine Kinder meine Mutter durch dieses Haus kennen, denn dieses Haus ist meine Mutter... Ihre Energie ist noch immer im Haus. Und das ist wirklich ein solches Geschenk", erklärte Billie gegenüber The Sunday Times. Auch über Filme hält sie die Verbindung zwischen den Generationen aufrecht. Kingston und Jackson lieben den Klassiker "Singin' in the Rain" und sind zudem große Fans von Star Wars. Die gemeinsamen Filmabende lösen bei ihrer Mutter allerdings unterschiedliche Gefühle aus. "An manchen Tagen fühlt es sich wunderschön an, sie dabei zu beobachten, und an anderen macht es mich wirklich traurig, dass sie gestorben sind, als sie gestorben sind. Jeder, der jemanden verloren hat, kann das verstehen", so Billie.

Bei der NYFF-Premiere von "Artificial": Billie Lourd am Alice Tully Hall, New York, 5. Oktober 2026
Imago
Bei der NYFF-Premiere von "Artificial": Billie Lourd am Alice Tully Hall, New York, 5. Oktober 2026
Billie Lourd mit ihrem Mann Austen Rydell und ihren Kindern Kingston und Jackson
Instagram / praisethelourd
Billie Lourd mit ihrem Mann Austen Rydell und ihren Kindern Kingston und Jackson
Billie Lourds Sohn Kingston und ihre Tochter Jackson
Instagram / praisethelourd
Billie Lourds Sohn Kingston und ihre Tochter Jackson
Hat Billie recht damit, ihre Söhne möglichst fern von iPads & Co. zu halten?