Halle Berrys Sohn (13) darf im Sorgerechtsstreit aussagen
Im Sorgerechtsstreit zwischen Halle Berry (60) und ihrem Ex-Mann Olivier Martinez (60) gibt es eine neue Entwicklung. Der gemeinsame Sohn Maceo Robert Martinez (13) darf vor Gericht aussagen. Das geht aus aktuellen Gerichtsunterlagen hervor, die TMZ vorliegen. Demnach bleibt die Aussage des Teenagers auf einen bestimmten Punkt begrenzt: Es geht ausschließlich um den Schutzbeschluss wegen häuslicher Gewalt, den sein Vater beantragt hat. Olivier beschuldigt die Schauspielerin, den Jungen während eines Streits angegriffen zu haben. Maceo habe zu diesem Zeitpunkt ein Virtual-Reality-Videospiel gespielt. Laut Olivier wollte die "Catwoman"-Darstellerin ihren Sohn würgen – mit den Händen um seinen Hals. Die Oscarpreisträgerin bestreitet vehement, ihrem Kind etwas angetan zu haben, und weist alle Vorwürfe zurück. Die Anhörung soll in einem geschlossenen Gerichtssaal stattfinden – die Öffentlichkeit bleibt also außen vor.
Olivier verfolgt vor Gericht ein klares Ziel: Er fordert das alleinige Sorgerecht für Maceo. Zusätzlich möchte er erreichen, dass sich seine Ex-Frau von dem Teenager fernhalten muss. Wenn der 13-Jährige aussagt, dürfen laut richterlicher Anordnung nur die beteiligten Parteien, deren Anwälte und Mitarbeiter des Gerichts im Raum sein. Halle hegt Zweifel daran, ob die Schilderung ihres Sohnes überhaupt verlässlich ist. In den Gerichtsunterlagen, über die TMZ berichtet, heißt es, der Junge habe ein "persönliches Interesse daran, sein eigenes Verhalten herunterzuspielen und die Verantwortung auf andere abzuwälzen". Das Gericht berücksichtigt diese Einwände allerdings nicht. Maceo hat vorerst also die Möglichkeit, sich zu dem mutmaßlichen Vorfall zu äußern.
Die Schauspielerin hatte zuvor versucht, die Aussage ihres Sohnes zu verhindern. Sie wirft Olivier vor, Maceo seit Wochen gezielt auf den Auftritt vor Gericht vorzubereiten und immer wieder mit ihm über die Anschuldigungen zwischen den Eltern zu sprechen. Sie behauptet, ihr Ex würde den Teenager schon seit Jahren in brisante Konflikte der Erwachsenen hineinziehen. Sie sei deshalb selbst dazu aufgefordert, Regeln durchzusetzen, während ihr Ex-Mann als der coole Elternteil punkten könne, indem er dem Jungen "größere Autonomie" zugesteht. Halle befürchtet laut den von TMZ zitierten Unterlagen, dass ihr Sohn sie deshalb als den "Bösewicht" und seinen Vater als den "Guten" wahrnehmen könnte. Seine Aussage könne daher eher von "Wahrnehmungen, die sich im Laufe der Zeit entwickelt haben", geprägt sein als von einer akkuraten Erinnerung an den konkreten Vorfall.




























