Halle Berry will Aussage ihres Sohnes vor Gericht verhindern
Halle Berry (60) möchte unbedingt verhindern, dass ihr Sohn Maceo (13) im Sorgerechtsstreit mit ihrem Ex-Mann Olivier Martinez (60) vor Gericht aussagen muss. Wie aus neuen Gerichtsunterlagen hervorgeht, die TMZ vorliegen, wirft die Schauspielerin ihrem früheren Partner vor, den 13-Jährigen seit Wochen auf eine mögliche Zeugenaussage vorzubereiten. Olivier soll immer wieder mit Maceo über die Vorwürfe gesprochen haben, die derzeit zwischen den beiden Elternteilen verhandelt werden. Halle befürchtet deshalb, dass ihr Sohn inzwischen nicht mehr unvoreingenommen schildern könnte, was aus seiner Sicht passiert ist. Sie fordert nun, dass Olivier künftig weder mit dem Teenager über das Verfahren sprechen noch ihn auf eine Befragung vorbereiten darf. Bereits am Freitag sollen die Ex-Eheleute erneut vor Gericht erscheinen.
Hintergrund ist ein Vorfall vom 26. September, über dessen Ablauf sich die beiden uneinig sind. Olivier behauptet, Halle habe ihren gemeinsamen Sohn nach einem Streit über ein VR-Spiel körperlich angegriffen. Daraufhin beantragte er eine einstweilige Verfügung gegen seine Ex-Frau und forderte, Maceo als Zeugen anzuhören. Die Schauspielerin weist die Anschuldigungen zurück. Auch ein Foto, das der Teenager nach der Auseinandersetzung gemacht haben soll, zeige ihrer Ansicht nach keine Verletzung. Zudem verweist Halle auf Videoaufnahmen, die dem Richter bereits vorliegen sollen. Ihr Partner Van Hunt (56) sei ebenfalls anwesend gewesen und könne den Vorfall schildern. Eine zusätzliche Befragung des Jungen hält sie daher nicht für notwendig. Stattdessen befürchtet sie, dass eine Aussage ihn emotional belasten könnte. Sie beruft sich dabei auch auf eine gerichtliche Anordnung aus dem Jahr 2024, nach der beide Eltern ihren Sohn aus ihren juristischen Konflikten heraushalten müssen.
Für zusätzlichen Streit sorgt die Frage, welche Familienmitglieder überhaupt als Zeugen infrage kommen. Olivier hatte zuvor selbst verlangt, Halles 18-jährige Tochter Nahla Aubry (18) nicht in das Verfahren einzubeziehen. Seiner Ansicht nach sei sie voreingenommen und könne ohnehin nichts Entscheidendes zum aktuellen Fall beitragen. Bei Maceo sieht er die Sache allerdings anders: Der Junge soll vor Gericht selbst berichten dürfen, was sich am 26. September zugetragen hat. Halle wiederum wirft ihrem Ex-Mann vor, ihren Sohn damit in einen Konflikt hineinzuziehen, den die Erwachsenen untereinander klären müssten. Ob der Teenager tatsächlich aussagen muss und welche Einschränkungen das Gericht den Eltern auferlegt, ist bislang offen.























