Olivier Martinez (60) soll seine Ehe mit Halle Berry (60) heute ziemlich bitter sehen. Wie eine dem französischen Schauspieler nahestehende Quelle jetzt gegenüber Daily Mail behauptet, betrachte Olivier die Hochzeit mit der Oscarpreisträgerin rückblickend als "größten Fehler seines Lebens". Geheiratet habe er sie vor allem wegen ihrer damaligen Schwangerschaft: "Maceo war der Grund, warum Olivier Halle heiratete. Halle war zu diesem Zeitpunkt schwanger, und so altmodisch es auch klingen mag, er hielt es für das Richtige." Dem Vernehmen nach hing der Haussegen bei dem Paar bereits lange vor dem Gang zum Altar schief. "Olivier und Halle stritten sich schon, bevor sie heirateten. Ihre inoffiziellen Flitterwochen hielten nicht lange an", so der Insider. Außerdem erhebt er Vorwürfe gegen die Schauspielerin: "Halle war sehr fordernd. Sie wollte immer, dass alles nach ihrem Willen läuft. Maceo war das einzig Gute, das aus der Beziehung hervorging." Die Veröffentlichung dieser brisanten Enthüllungen fällt in eine ohnehin schon aufgeheizte Phase, in der das ehemalige Paar wieder erbittert um das Sorgerecht für das gemeinsame Kind kämpft.
Kennengelernt hatten sich Halle und Olivier im Jahr 2010 bei den Dreharbeiten zum Film "Dark Tide" in Südafrika. Im Juli 2013 krönten sie ihre Liebe mit einer Hochzeit in Frankreich, und nur drei Monate später machte die Geburt ihres Sohnes Maceo das Glück perfekt. Die Ehe war jedoch nicht von Dauer: Bereits im Oktober 2015, nach gerade einmal zwei Jahren, verkündete das Paar das offizielle Beziehungsende. Bis der Schlussstrich unter dem gemeinsamen Kapitel auch rechtlich gezogen war, vergingen allerdings noch Jahre – die Scheidung wurde erst im August 2023 endgültig vollzogen. In ihrem gemeinsamen Statement hatten sie damals versprochen: "Wir gehen mit Liebe und Respekt füreinander weiter und richten unseren gemeinsamen Fokus darauf, was für unseren Sohn am besten ist." Laut dem Insider der Daily Mail ging dieser Plan jedoch nicht auf: "Co-Parenting hat nie funktioniert. Es gab zwischen ihnen immer große Probleme und Meinungsverschiedenheiten." Trotzdem sei Olivier bewusst, dass Halle ein wichtiger Teil im Leben ihres Sohnes bleiben müsse. "Das Schlimmste für Olivier ist, dass er weiß, dass er Halle immer in seinem Leben haben wird. Maceo ist das Bindeglied, das sie miteinander verbindet", erklärt die Quelle weiter.
Grund für die anhaltenden Spannungen ist ein erbitterter Streit um das Sorgerecht. Momentan liegt das Aufenthaltsbestimmungsrecht für den inzwischen 13-jährigen Maceo primär bei Olivier, während beide Elternteile nach wie vor das gemeinsame rechtliche Sorgerecht besitzen. Für Halle gelten im Alltag strikte Auflagen: Sie darf ihren Sohn aktuell ausschließlich tagsüber empfangen, gemeinsame Übernachtungen in ihrem Zuhause sind bis auf Weiteres komplett ausgeschlossen. Zudem wurden zwölf gemeinsame Therapiesitzungen für Mutter und Sohn angeordnet. Ausgelöst hatte die jüngste Auseinandersetzung vor Gericht Oliviers Vorwurf, Halle habe Maceo bei einem Streit um ein Virtual-Reality-Headset körperlich angegriffen und gewürgt. Die Schauspielerin weist das entschieden zurück. "Ich habe Maceo niemals körperlich, emotional oder auf andere Weise misshandelt", erklärte sie laut NBC Los Angeles in Gerichtsunterlagen. Ein zeitweiliges Kontaktverbot gegen Halle wurde am 29. Oktober aufgehoben, die vorläufige Betreuungsregelung gilt aber weiter. Unterstützung bekam sie von ihrer Tochter Nahla, die in einer Gerichtserklärung angab, nie gewalttätiges Verhalten bei ihrer Mutter beobachtet zu haben. Olivier betonte in der Sendung "Extra": "Ich möchte nicht, dass mein Sohn seine Mutter hasst. Ich möchte, dass er sie liebt. Ich möchte, dass er ihr verzeiht."
























