Ärger bei AHS: Jessica Lange nennt Sender "viel zu geizig"

Ärger bei AHS: Jessica Lange nennt Sender "viel zu geizig"

- Sandrine Palme
Lesezeit: 3 min
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Jessica Lange (77) hat bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen des PaleyFest 2026 in New York City überraschend gegen die Produktion von American Horror Story ausgeteilt. Wie The Hollywood Reporter berichtet, erinnerte sich die Schauspielerin an die Dreharbeiten zur dritten Staffel "Coven" in New Orleans. Damals hätten sie und ihre Kollegen nach langen Nachtschichten keinen Fahrdienst zur Verfügung gestellt bekommen. Stattdessen mussten die Darsteller selbst nach Hause fahren – teilweise erst gegen vier oder fünf Uhr morgens. "Wir mussten selbst nach Hause fahren – und das ist immer noch ein Streitpunkt", erklärte Jessica. Besonders die Sparsamkeit der Verantwortlichen scheint ihr bis heute ein Dorn im Auge zu sein. "Wir fuhren etwa um vier oder fünf Uhr morgens selbst nach Hause, parkten irgendwo auf einer Straße im French Quarter und suchten unseren Weg nach Hause – weil sie viel zu verdammt geizig waren!", schimpfte die Schauspielerin. Ihre Kollegin Sarah Paulson (51), die neben ihr auf dem Podium saß, bestätigte die Geschichte mit einem amüsierten "Oh ja!" und hielt sich bei Jessicas deutlicher Kritik lachend das Gesicht zu.

Eigentlich gehört es bei größeren Film- und Fernsehproduktionen zur gängigen Praxis, Schauspielern einen Transport zwischen Drehort und Unterkunft zu ermöglichen. Ob die Darsteller von "American Horror Story" auch in späteren Staffeln selbst für ihre Heimfahrt verantwortlich waren, ist allerdings nicht bekannt. Der Sender FX wollte sich auf Anfrage von The Hollywood Reporter nicht zu Jessicas Vorwürfen äußern. Bei der Podiumsrunde ging es jedoch nicht ausschließlich um die schwierigen Drehbedingungen von damals. Neben Jessica und Sarah nahmen auch Billie Lourd (34), Gabourey Sidibe (43) und Leslie Grossman (54) an dem Gespräch teil. Ebenfalls auf der Bühne saß Co-Executive-Producerin Lou Eyrich. Gemeinsam blickten sie auf die Erfolgsgeschichte der Horrorserie zurück und sprachen über die 13. Staffel, für die mehrere bekannte Gesichter der vergangenen Jahre erneut vor die Kamera traten.

Jessica selbst prägte "American Horror Story" von Beginn an entscheidend mit. In den ersten vier Staffeln gehörte sie zur festen Besetzung, bevor sie sich zunächst von der Serie verabschiedete. Lediglich in der achten Staffel kehrte sie für einen Gastauftritt zurück. Für die 13. Staffel ließ sich die Hollywood-Ikone nun erneut von Serienschöpfer Ryan Murphy (60) gewinnen – allerdings nicht ohne Bedingungen. Jessica wollte bei ihrem Comeback nämlich nicht ausschließlich ihre frühere Rolle als Constance Langdon verkörpern. Stattdessen bestand sie darauf, noch einmal in die Rollen aller vier Figuren zu schlüpfen, die sie in den ersten Staffeln gespielt hatte. Darüber hinaus übernahm die Schauspielerin eine weitere Rolle, über die bislang noch nicht viel bekannt ist.

Jessica Lange, 2019
Getty Images
Jessica Lange, 2019
Jessica Lange und Sarah Paulson in "American Horror Story: Apocalypse"
Imago
Jessica Lange und Sarah Paulson in "American Horror Story: Apocalypse"
Jessica Lange im Februar 2017
Getty Images
Jessica Lange im Februar 2017
Jessica und ihre Kollegen mussten nach Nachtdrehs selbst durch New Orleans nach Hause fahren – wie findet ihr das?