Harry und Meghans altes Zuhause: Kein Royal will dort wohnen
Sechs Jahre nach dem Auszug von Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (44) steht Frogmore Cottage im englischen Windsor noch immer leer. Das großzügige Anwesen mit fünf Schlafzimmern auf dem Windsor-Gelände diente dem Paar als britischer Wohnsitz, bevor es nach Montecito in Kalifornien zog. Noch bis 2023 galt das Haus offiziell als ihre britische Heimatbasis – etwa für Anlässe wie das Platinjubiläum von Queen Elizabeth II. (†96) und deren Beerdigung. Dann jedoch forderte König Charles (77) die Schlüssel zurück. Seitdem hat kein anderes Mitglied der Königsfamilie das Haus bezogen, wie Hello! berichtet.
Dabei war Frogmore Cottage durchaus als mögliches neues Zuhause für andere Royals im Gespräch. Als Andrew Mountbatten-Windsor gezwungen wurde, Royal Lodge aufzugeben, kursierten Gerüchte, ihm könnte das Cottage als Ersatzunterkunft angeboten werden – daraus wurde aber nichts. Auch Prinz William und Prinzessin Kate sollen das Haus als Option in Betracht gezogen haben, bevor sie von Adelaide Cottage in das acht Schlafzimmer große Forest Lodge umzogen. Berichten zufolge galt Frogmore für die Familie jedoch als "zu klein". Ein weiterer Grund für den anhaltenden Leerstand könnte der Aufwand sein, den eine Renovierung mit sich bringen würde: Harry und Meghan hatten das Haus einst für 2,4 Millionen Pfund (etwa 2,8 Millionen Euro) – finanziert über den Sovereign Grant – nach ihrem Geschmack umbauen lassen, darunter eine Kupferbadewanne und vegane Wandfarben. Diese Summe musste das Paar später zurückzahlen. Eine erneute Umgestaltung des Hauses wäre vermutlich mit erheblichen Kosten verbunden.
Dabei hatte das Cottage für Harry und Meghan offenbar eine besondere Bedeutung. In seinen Memoiren "Spare" beschrieb Harry die Ankunft in dem Haus mit warmen Worten: "Frogmore war bereit. Wir liebten diesen Ort. Von der ersten Minute an. Es fühlte sich an, als wären wir dazu bestimmt, dort zu leben." Und auch das Landleben schätzte das Paar sehr: "Wir konnten es kaum erwarten, morgens aufzuwachen, einen langen Spaziergang durch die Gärten zu machen und nach den Schwänen zu schauen. Vor allem nach dem mürrischen Steve." Zuvor hatten Harry und Meghan im deutlich kleineren Nottingham Cottage auf dem Gelände des Kensington-Palastes gewohnt, über das sie sich weniger begeistert geäußert hatten.












