

20 Jahre Haft für Mystikal: Sein Sohn bricht sein Schweigen
Wenige Tage nachdem Rapper Mystikal (55) zu 20 Jahren Haft verurteilt wurde, hat sich sein Sohn Million Tyler in einem Interview mit TMZ zu Wort gemeldet. Der junge Mann beschrieb die vergangenen Tage als emotional belastend – für sich selbst und seine ganze Familie. Million war im Gerichtssaal dabei, als das Opfer schilderte, wie sie von Mystikal körperlich misshandelt und vergewaltigt worden war. Diese Momente, so betonte er, seien äußerst schwer auszuhalten gewesen.
Gegenüber TMZ machte Million deutlich, dass er sowohl dem Opfer als auch seinem Vater gegenüber Mitgefühl empfindet. "Es gibt keine Gewinner, wenn so etwas passiert", machte er klar. Für seinen eigenen Alltag hat der Vorfall ebenfalls Konsequenzen: Million, der gerade dabei ist, eine eigene Musikkarriere aufzubauen, gab an, aktuell kaum in der Lage zu sein, kreativ zu arbeiten. Er müsse erst einmal seine Gefühle verarbeiten. Ob er seinen Vater im Gefängnis besuchen wird, ließ er offen – er könne noch nicht sagen, wann er bereit dafür sei, ein Gespräch mit ihm zu führen. Mit einer Botschaft wandte er sich jedoch schon jetzt an ihn: "Ich hoffe, du bekommst die Hilfe, die du brauchst. Ich hoffe das wirklich."
Mystikal, mit bürgerlichem Namen Michael Lawrence Tyler, wurde bereits im März dieses Jahres im Rahmen eines Plea Deals der Vergewaltigung dritten Grades schuldig bekannt. Dem Urteil liegt ein Vorfall aus dem Jahr 2022 in seinem Haus in Prairieville, Louisiana, zugrunde. Es ist nicht das erste Mal, dass der Rapper mit dem Gesetz in Konflikt geraten ist: Bereits im Jahr 2003 wurde er wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt und kam erst im Januar 2010 wieder auf freien Fuß. Nach seiner damaligen Entlassung musste er sich als Sexualstraftäter registrieren lassen.






