Serkan Yavuz stellt für TV-Drehs klare Luxus-Regeln auf
Serkan Yavuz (33) überlässt bei seinen Reality-TV-Einsätzen längst nicht mehr alles dem Zufall. In einer neuen Folge seines Podcasts "unReal" verrät der Realitystar, welche Konditionen er mittlerweile vertraglich festhalten lässt. Vor allem bei längeren Flugreisen macht der 33-Jährige keine Abstriche mehr: "Ich sag euch ehrlich, ich bestehe schon drauf: Wenn ich weiter wegfliege, dann fliege ich Business." Mit Starallüren habe diese Forderung laut Serkan allerdings nichts zu tun. Er wolle möglichst entspannt und mit "freiem Kopf" am Drehort eintreffen, um anschließend vor der Kamera bestmöglich abliefern zu können. Auch auf dem Boden darf es für ihn ein wenig komfortabler sein: Bei Bahnreisen besteht der zweifache Vater auf einem Ticket für die erste Klasse. Für die Unterbringung soll die Produktion zudem ein Hotel mit mindestens vier Sternen buchen.
Bevor solche Details festgezurrt werden, steht laut Serkan zunächst die Anfrage der jeweiligen Produktionsfirma an. Diese erreiche ihn inzwischen frühzeitig, damit er eine mögliche Teilnahme mit seiner Familie abstimmen könne. Ein Bewerbungsvideo, in dem Kandidaten in ungefähr zwei Minuten erklären sollen, warum sie in das Format passen, müsse er aufgrund seiner bisherigen TV-Erfahrung nicht mehr einreichen. Für Serkan ist das ein Zeichen des Vertrauens, das er sich in den vergangenen Jahren erarbeitet habe. Nach den Vertragsgesprächen warten dennoch zahlreiche Vorbereitungen: Fragebögen müssen ausgefüllt, Outfits abgestimmt sowie Beautyshots, Vorstellungsinterviews und Promotionsvideos produziert werden.
Auch beim zeitlichen Vorlauf setzt der Realitystar mittlerweile Grenzen. Mehr als vier bis fünf Tage vor dem eigentlichen Drehbeginn möchte er nicht im Hotel einchecken. Eine Anreise sieben Tage vorher komme für ihn nicht mehr infrage. Bei seinem vergangenen Projekt ließ er sich sogar noch einen Friseurbesuch am Tag vor dem Start zusichern – schließlich soll beim ersten Auftritt offenbar nicht nur der Kopf frei, sondern auch die Frisur kameratauglich sein. Das nächste, bislang geheime TV-Projekt steht bereits an. Im Podcast macht Serkan neugierig: "Ihr müsst nicht mehr lange warten. Es wird sehr, sehr nice, es wird lustig. [...] Ich habe mich lange nicht mehr so auf eine Ausstrahlung gefreut."
Seine besonderen Konditionen verbindet Serkan nach eigener Aussage vor allem mit seinem beruflichen Anspruch. Während einer Produktion sei das verantwortliche Unternehmen schließlich sein Geldgeber. Deshalb wolle er gute Arbeit leisten, positives Feedback bekommen und im besten Fall für weitere Formate gebucht werden. Finanziell ist der zweifache Vater nach eigenen Angaben jedoch nicht auf Realityshows angewiesen. Neben seinen Auftritten im Fernsehen verdient er unter anderem mit seinem Podcast und Kooperationen in den sozialen Medien Geld. Reality-TV mache ihm vor allem Spaß und sei für ihn lediglich ein "nice to have". Einblicke in die Branche teilt Serkan dabei ganz bewusst auf seiner eigenen Plattform. Interviewanfragen sowie Einladungen in andere Reality-Podcasts lehne er grundsätzlich ab. Statt seine Erfahrungen an anderer Stelle auszubreiten, bespreche er die Hintergründe lieber selbst in "unReal" – inklusive Businessclass, Viersternehotel und Friseurtermin.











