Lea Michele trauert um Komponisten Duncan Sheik
Traurige Nachrichten aus der Musicalwelt: Der Komponist Duncan Sheik starb am Donnerstag im Alter von 56 Jahren nach einem Herzstillstand in einem Krankenhaus in Manhattan. Am Freitagnachmittag nahm die Sängerin und Schauspielerin in ihrer Instagram-Story emotional Abschied. Ihre Worte wurden anschließend von Deadline verbreitet: "Mir fehlen die Worte. Das tut weh und fühlt sich nicht real an." Und weiter: "Danke für alles, was du uns gegeben hast. Und für die gemeinsame Zeit." Duncans Kompositionen für das Musical "Spring Awakening" hatten Leas (40) frühe Bühnenlaufbahn entscheidend geprägt.
Die persönliche Verbindung zwischen Lea und Duncan reichte bis in die Jugend der Darstellerin zurück. Bereits mit 14 Jahren begegnete sie dem Musiker und hörte seine Kompositionen noch vor ihrem ersten Vorsprechen. "Vor meinem ersten Vorsprechen hörte ich vor meiner Mittelschule auf Kassette eine Demoaufnahme, auf der er Songs aus 'Spring Awakening' sang", erinnerte sie sich in ihrer Instagram-Story. Aus diesem Vorsprechen wurde der weitere Weg für ihre Karriere geebnet: Lea war in den frühen Workshops des Stücks dabei, das Duncan gemeinsam mit Steven Sater geschrieben hatte. Später übernahm sie die weibliche Hauptrolle der Wendla Bergmann. An ihrer Seite standen zwei damals ebenfalls noch weitgehend unbekannte Kollegen: Jonathan Groff (41) und John Gallagher Jr.
Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: "Spring Awakening" wurde für elf Tony Awards nominiert und unter anderem als bestes Musical ausgezeichnet. Duncan und Steven durften den Preis für die beste Originalmusik mit nach Hause nehmen. 2008 kam noch ein Grammy für das Original-Castalbum als bestes Musicalalbum dazu – eingesungen unter anderem von Lea, Jonathan und John. Für die Sängerin blieb das Stück demnach ein wichtiger Ausgangspunkt ihrer Laufbahn. Nach ihrem TV-Durchbruch mit Glee kehrte sie später mit "Funny Girl" und "Chess" an den Broadway zurück. In ihrer Trauerbotschaft würdigte die Schauspielerin nicht nur seine künstlerische Bedeutung und die gemeinsam verbrachte Zeit. Sie bezog auch seine Familie ausdrücklich ein und sandte Nora, Ines und allen weiteren Angehörigen ihre Liebe und Gebete.

























