Für 83.000 Euro: OnlyFans-Star Amouranth ersteigert Zebra

Für 83.000 Euro: OnlyFans-Star Amouranth ersteigert Zebra

- Patricia Schlösser-Christ
Lesezeit: 3 min
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Ein Zebra als Haustier – das ist der neueste Coup von OnlyFans-Star Amouranth. Die Influencerin, die bürgerlich Kaitlyn Siragusa heißt, ersteigerte im Juli bei einer Tierauktion den fünfjährigen Zebrawallach Stripes. Dafür legte sie stolze 96.000 Dollar auf den Tisch, umgerechnet rund 83.000 Euro. Sein neues Zuhause hat das Tier inzwischen in einem Stall nahe Amouranths Wohnort im US-Bundesstaat Texas gefunden, in dem auch ihre Pferde untergebracht sind. Neben der Social-Media-Bekanntheit selbst kümmern sich dort auch Mitarbeiter um den ungewöhnlichen Neuzugang. Doch Amouranth will es nicht dabei belassen, Stripes einfach nur zu versorgen: Sie plant bereits, ihn auf eigenen Kanälen zum Star zu machen. Der ungewöhnliche Kauf sorgt jedoch nicht nur für Begeisterung. Tierschutzorganisationen und Teile ihrer eigenen Fangemeinde üben scharfe Kritik an der Anschaffung.

Die Influencerin ließ ihre Community per Instagram-Livestream an der Auktion teilhaben und schwärmte von dem Tier: "So süß", kommentierte sie. Weil weitere Interessenten mitboten – darunter Amouranth zufolge auch Filmemacher – kletterte der Preis am Ende deutlich über ihr eigenes Limit. Ursprünglich wollte sie höchstens 50.000 Dollar, also rund 43.000 Euro, ausgeben. Stripes wurde laut Amouranth in den USA in Gefangenschaft gezüchtet und ist trainiert. Er lässt sich reiten und soll selbst bei Trubel gelassen bleiben. Um die hohe Ausgabe wieder hereinzuholen, hat die OnlyFans-Bekanntheit für ihren Neuzugang bereits eigene Social-Media-Profile eingerichtet. Dort möchte sie Einblicke in den Alltag des Zebras geben. Allein Stripes' Facebook-Seite kommt schon auf mehr als 13.000 Follower.

Tierschutzorganisationen sehen den Kauf äußerst kritisch. "Zebras wollen und sollten nicht als Haustiere gehalten werden", heißt es laut Bild in einer Stellungnahme von PETA. Auch Born Free USA fand dem Blatt zufolge deutliche Worte: "Zebras sind Wildtiere. Sie gehören nicht in Hinterhöfe." Die Tiere gelten als soziale Herdentiere, die viel Platz und den Kontakt zu Artgenossen brauchen. Ob Stripes' Unterbringung diesen Bedürfnissen gerecht wird, lässt sich anhand der vorliegenden Informationen nicht beurteilen. Die Influencerin selbst verteidigt ihre Entscheidung: "Er wäre in der freien Wildbahn gar nicht überlebensfähig!" Doch selbst aus ihrer Fangemeinde kommt Widerspruch in den sozialen Medien. "Zebras sind nicht wie Pferde und mögen es nicht, wie Pferde behandelt zu werden", schrieb ein Nutzer, ein anderer meinte: "Ein Zebra an einer Leine ist so eklig." Weil ihre Pferde bislang skeptisch auf den Neuankömmling reagieren, will Amouranth ihm langfristig einen zebrakundigen Esel als Gefährten zur Seite stellen. Rechtliche Probleme muss die Texanerin, vor deren Villa kürzlich Schüsse fielen, nicht fürchten: Die Haltung exotischer Tiere durch Privatpersonen ist im US-Bundesstaat Texas unter bestimmten Voraussetzungen legal.

Amouranth, Streamerin
FPA / BACKGRID
Amouranth, Streamerin
Amouranth, Streamerin
Getty Images
Amouranth, Streamerin
Amouranth im Januar 2023
Getty Images
Amouranth im Januar 2023
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