König Charles erinnert an Nahtoderlebnis bei Lawine 1988
König Charles III. (77) hat sich an ein traumatisches Lawinenunglück erinnert, bei dem er im Jahr 1988 nur knapp dem Tod entkam. Anfang August 2026 sprach der britische Monarch bei einem Treffen mit Mitgliedern des Assynt Mountain Rescue Team in Schottland über das Erlebnis. Damals war der 39-Jährige mit einer Gruppe abseits der Piste in einem Schweizer Wintersportort unterwegs, als sich eine Lawine löste. Die Schneemassen erfassten Charles und seine Begleiter. Während der Royal unverletzt blieb, wurde ein weiteres Mitglied der Gruppe schwer verletzt. Für seinen engen Freund Major Hugh Lindsay endete das Unglück tödlich. Fast vier Jahrzehnte später machte der heute 77-jährige König bei dem Empfang zum 50-jährigen Bestehen der Bergrettungsorganisation deutlich, wie brenzlig die Lage gewesen war. "Es war eine knappe Sache", erklärte Charles und erinnerte damit zugleich an die Gefahren, denen Bergretter bei ihren Einsätzen ausgesetzt sind.
Nach dem Lawinenabgang kehrte König Charles III. gemeinsam mit anderen Beteiligten an die Unglücksstelle zurück. Dort half er dabei, die im Schnee verschütteten Menschen auszugraben. Major Hugh Lindsay konnte zunächst geborgen und in ein Krankenhaus gebracht werden. Der frühere Mitarbeiter von Königin Elizabeth II. erlag dort jedoch den Folgen des Unglücks, wie das Magazin OK! berichtet. Für Charles wurde aus einem gemeinsamen Skiurlaub somit eine erschütternde Erfahrung, die ihn auch Jahrzehnte später noch beschäftigte. Dass er bei seinem Besuch beim Assynt Mountain Rescue Team darauf zu sprechen kam, verband seine persönliche Erinnerung mit der Arbeit der Helfer. Der Monarch würdigte bei dem Jubiläumsempfang den gefährlichen Einsatz der Bergretter, die in unwegsamem Gelände nach Vermissten suchen und Verunglückte bergen. Sein eigener Einsatz nach dem Lawinenabgang hatte Charles unmittelbar vor Augen geführt, wie schwierig eine Rettung unter solchen Bedingungen sein kann.
Auch Prinzessin Diana (†36) und Sarah Ferguson (66) waren 1988 bei der Skireise dabei. Als die Lawine abging, befanden sich die beiden jedoch nicht auf der Piste, sondern sicher im Chalet. Charles hingegen verlor an diesem Tag einen engen Freund – und die Erinnerung daran blieb fortan mit einer seiner langjährigen Leidenschaften verbunden. Über viele Jahre hinweg stand der sportliche König immer wieder auf Skiern, doch 2025 erklärte er schließlich, dass seine Zeit auf der Piste vorbei sei. Damit endete eine Freizeitbeschäftigung, die ihn über Jahrzehnte begleitet hatte. Bei dem Treffen in Schottland rückte Charles nun noch einmal jene dramatischen Momente in den Mittelpunkt: die Wucht der Schneemassen, die Bergung der Verschütteten und den Tod seines Freundes. Seine knappe Schilderung machte deutlich, wie nah er damals selbst einer Katastrophe gekommen war.










