Der geheime Aufsteiger: Darum ist Prinz Edward so beliebt

Der geheime Aufsteiger: Darum ist Prinz Edward so beliebt

- Mia Lada-Klein
Lesezeit: 3 min
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Prinz Edward (62) zählt zu den größten Gewinnern in den Beliebtheitsumfragen zur britischen Königsfamilie. Seit die Erhebungen zu ihm im Jahr 2019 starteten, kletterte sein Nettobeliebtheitswert um 32 Punkte nach oben – das ist doppelt so viel, wie König Charles III. (77) und Prinzessin Anne (76) im selben Zeitraum zulegen konnten. Der Ausgangspunkt war damals allerdings bescheiden: 2019 äußerten sich laut Hello! lediglich 35 Prozent der Briten positiv über ihn, während 32 Prozent eine negative Meinung über ihn hatten. Unterm Strich blieb damit nur ein Wert von plus drei Punkten. Als Gründe für den Imagewandel gelten seine immer sichtbarer werdenden öffentlichen Auftritte und sein verlässlicher Einsatz für die Royals. Auch seine Ehefrau Sophie, mit der er seit 1999 verheiratet ist, spielt dabei eine zentrale Rolle. Der Mann, der lange im Schatten seiner Geschwister stand, ist inzwischen zu einer festen Größe im Kalender der Königsfamilie geworden.

Der Umschwung setzte den Umfragen zufolge im März 2021 ein. Damals besuchte Edward seinen kranken Vater Prinz Philip (†99) im Krankenhaus und gab der Öffentlichkeit anschließend Auskunft über dessen Gesundheitszustand. Nach dem Tod seines Vaters und später dem Tod seiner Mutter Queen Elizabeth II. (†96) übernahm er besonders sichtbare Aufgaben: Er trat beim Platinjubiläum der Queen auf und hielt am Sarg der Monarchin im Palace of Westminster Totenwache. Nach beiden Todesfällen legte sein Nettobeliebtheitswert jeweils um 20 Punkte zu. Während Andrew Mountbatten-Windsor (66) sowie Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (45) ihre royalen Pflichten reduzierten oder sie ganz aufgaben, füllte Edward die entstandenen Lücken mit regelmäßigen Terminen. Schon 2019 absolvierte er mehr offizielle Verpflichtungen als die Queen selbst – nur Charles und Anne lagen damals vor ihm. Einen weiteren Schub gab es 2023: An seinem 59. Geburtstag erhielt er den Titel seines verstorbenen Vaters und wurde zum Duke of Edinburgh.

Sophie spielt bei dieser Entwicklung eine zentrale Rolle. Das Paar selbst führt den Aufstieg jedoch nicht auf eine ausgefeilte Strategie zurück, sondern auf jahrelange, beständige Arbeit. "Wir haben einfach weitergemacht mit dem, was wir tun, und es hoffentlich gut gemacht", erklärte Sophie. Der Behauptung, sie und Edward würden seit dem Rückzug von Andrew, Harry und Meghan deutlich mehr Aufgaben schultern, widersprach sie mit einer Gegenfrage: "Was dachten die Leute denn, was wir vorher gemacht haben?" Edward selbst würdigte seine Frau in einem Interview zu seinem 60. Geburtstag: "Die Duchess of Edinburgh ist entscheidend, absolut entscheidend. Sie war ein ganz außergewöhnlicher Fels in der Brandung, und ich habe unglaubliches Glück, dass ich Sophie gefunden habe und dass sie mich gefunden hat", sagte er. Das Paar heiratete 1999 und hat zwei gemeinsame Kinder.

Prinz Edward bei der Ceremony of the Keys am Palace of Holyroodhouse in Edinburgh, 17. Mai 2024
Getty Images
Prinz Edward bei der Ceremony of the Keys am Palace of Holyroodhouse in Edinburgh, 17. Mai 2024
Prinz Harry, Prinz William, König Charles, Herzogin Meghan und Prinzessin Kate
Getty Images
Prinz Harry, Prinz William, König Charles, Herzogin Meghan und Prinzessin Kate
Prinz Andrew und Prinzessin Anne beim Oster-Gottesdienst in der St.-Georgs-Kapelle in Windsor, 4. April 2010
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Prinz Andrew und Prinzessin Anne beim Oster-Gottesdienst in der St.-Georgs-Kapelle in Windsor, 4. April 2010
Könnt ihr nachvollziehen, dass Prinz Edward in den Beliebtheitsumfragen so stark aufgeholt hat?