Nach Gerichtsurteil: Harry drohen Kosten in Millionenhöhe
Prinz Harry (41) könnte die Niederlage vor dem britischen High Court teuer zu stehen kommen. Nachdem seine Klage gegen Associated Newspapers, den Verlag hinter der Daily Mail und der Mail on Sunday, im Juli abgewiesen wurde, drohen dem Herzog von Sussex und den weiteren prominenten Klägern nun Forderungen für die Rechtskosten der Gegenseite – und die könnten in die Millionen gehen. Im Podcast "Royally Unfiltered" warnte der britische Kommentator Mark Dolan vor massiven finanziellen Folgen für Harry und seine Frau Meghan. "Finanziell ist es Armageddon. Wofür muss Harry geradestehen? Kommen wir zum Wesentlichen. Zehn, 15, 20 Millionen Dollar sind das, was Harry droht", erklärte er dort. Selbst eine vorsichtig angesetzte Summe von zehn Millionen Dollar könnte laut dem Kommentator zu einer echten finanziellen Krise für Harry werden. Eine offizielle Angabe darüber, wie hoch die Kosten am Ende tatsächlich ausfallen, gibt es bisher nicht.
Zum Vergleich zog Mark die Einnahmen heran, die Harry mit seinen Memoiren "Reserve" erzielt hatte. "Wenn es also vorsichtig geschätzt zehn Millionen Dollar sind, dann ist das ganze Geld aus 'Reserve' auf einen Schlag weg. Hat er das Geld? Was denkt Meghan darüber? Und wie geht es für ihn weiter? Das ist eine Existenzkrise für Harry", führte er in "Royally Unfiltered" aus. Auch Neil Sean, der den Royal seit Jahren kritisch begleitet, glaubt, dass die juristische Schlappe tiefe Spuren hinterlassen hat. "Ich glaube, diese Daily-Mail-Sache hat ihn viel härter getroffen, als selbst er zugeben möchte", sagte er in einem YouTube-Video. Nach Einschätzung des Kommentators sei der Autor derzeit "ein Mann am Abgrund". Früher habe Harry solche Angelegenheiten nicht allein stemmen müssen – damals hätte etwa ein Privatsekretär derartige Probleme für ihn übernommen, so Neils Darstellung.
Hintergrund der Auseinandersetzung ist eine Klage, die Harry gegen den Verlag wegen mutmaßlicher Datenschutzverletzungen angestoßen hatte. Der zuständige Richter Mr Justice Nicklin wies die Klage im Juli ab – die vorgelegten Beweise reichten aus seiner Sicht nicht aus, um die Vorwürfe zu stützen. Der Herzog von Sussex war dabei nicht allein: Zu den prominenten Klägern zählten unter anderem Musiker Elton John (79) sowie die Schauspielerinnen Liz Hurley (61) und Sadie Frost (61). Auch sie unterlagen vor Gericht und könnten laut den Berichten anteilig für die Rechtskosten des Verlags aufkommen müssen. Wie hoch die finanzielle Belastung für ihn und die übrigen Kläger am Ende ausfällt, ist bislang nicht abschließend beziffert.








