König Charles' Geduld mit Prinz Harry soll am Ende sein
König Charles III. (77) soll wegen Prinz Harrys (41) Verhalten inzwischen die Geduld verloren haben. Das behauptet Kolumnistin Sarah Vine im Podcast "Palace Confidential". Vor allem der aus Sicht des Monarchen respektlose Umgang seines jüngeren Sohnes mit Königin Camilla (79) belaste das Verhältnis. König Charles habe laut Sarah das Gefühl, der Herzog von Sussex sei Camilla gegenüber "schwierig", "schlecht erzogen" und "ausgesprochen unhöflich" gewesen. Ihr Eindruck fällt deshalb deutlich aus: "Ich denke, der König ist mit Harry im Allgemeinen tatsächlich am Ende seiner Geduld, wirklich am Ende seiner Geduld." Dahinter stecke nach Einschätzung der Kolumnistin allerdings nicht ein einzelner Streit. Charles' Frust soll sich vielmehr über einen längeren Zeitraum angestaut haben. Der König habe demnach mehrfach versucht, seinem Sohn entgegenzukommen und Brücken zu bauen. Diese Bemühungen seien jedoch immer wieder von Indiskretionen gegenüber den Medien und weiterem Drama überschattet worden. Für neue Eskapaden Harrys habe Charles deshalb offenbar kaum noch Verständnis.
Trotz der angeblichen Verärgerung rechnet Sarah damit, dass der König einer möglichen Einladung zu den Invictus Games 2027 in Birmingham nachkommen würde. Eine Teilnahme könne Charles als Teil seiner royalen Pflicht betrachten – und damit womöglich auch verhindern wollen, dass ein Fernbleiben erneut für öffentliches Familiendrama sorgt. "Ich persönlich denke, er wird das als seine Rolle als König ansehen … Ich glaube, er würde denken, dass es zu viel Psychodrama verursachen würde, wenn er nicht hingeht", führte die Kolumnistin im Podcast aus. Die Zuschauer der Sendung sehen das offenbar anders: In einer nicht repräsentativen Umfrage sprachen sich 67 Prozent gegen einen Besuch des Monarchen aus, weil Harry dessen Unterstützung nicht verdiene. 25 Prozent wollten die Entwicklung zunächst abwarten. Nur acht Prozent befürworteten eine Teilnahme, um Brücken zu bauen.
Zuletzt hatte es zwischen den Sussexes und dem britischen Königshaus durchaus Anzeichen einer Annäherung gegeben. Anfang Juli besuchten Harry und Herzogin Meghan (45) den König und Camilla in Highgrove und brachten auch Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) mit. Für Charles war es das erste persönliche Wiedersehen mit seinen Enkelkindern seit 2022. Das Treffen dauerte rund eineinhalb bis zwei Stunden. Harry und Meghan sollen die Begegnung als ermutigend empfunden haben und auf weitere Treffen mit der Familie hoffen. Prinz William (44) soll vom Besuch des Paares hingegen weniger begeistert gewesen sein. Zuvor hatten vor allem Harrys Memoiren "Reserve", die Netflix-Dokuserie der Sussexes und das Interview mit Oprah Winfrey (72) für tiefe Gräben gesorgt. Darin hatte der Royal unter anderem behauptet, Prinz William habe ihn körperlich angegriffen und Camilla habe intime Familieninformationen an die Presse weitergegeben. Außerdem gab er an, seinen Vater gebeten zu haben, sie nicht zu heiraten. Der Buckingham-Palast äußerte sich zu den Vorwürfen nie öffentlich.









