Experte: Prinz Harry soll bei Invictus Games zurücktreten
Prinz Harry (41) sieht sich derzeit mit einer ungewöhnlichen Forderung konfrontiert: Der Royalexperte Richard Eden legt ihm nahe, seine Rolle bei den Invictus Games aufzugeben. Auslöser ist der Vorwurf, das PR-Team des Herzogs von Sussex habe die Einladung an König Charles III. (77) zu den Invictus Games 2027 in Birmingham bewusst an die Presse gegeben, um den Monarchen öffentlich zu einer Zusage zu drängen. Im Format "Palace Confidential" der Daily Mail wurde Eden deutlich: "Ich persönlich würde mir wünschen, dass Harry dort zurücktritt, um sich von Invictus zu distanzieren. Das würde dieses kontroverse Element beseitigen, und die Spiele würden dadurch florieren." Die nächste Ausgabe des Sportevents ist vom 10. bis 17. Juli 2027 in Birmingham geplant. Charles soll eine Einladung erhalten haben – bestätigt ist seine Teilnahme bislang jedoch nicht.
Nach Einschätzung des Experten könnte die Veröffentlichung der Einladung ein gezielter Schachzug gewesen sein, damit sich der König zu einem Besuch verpflichtet fühlt. Normalerweise werde so etwas im Palast diskret hinter den Kulissen geklärt. "Es wirkt alles wie öffentlicher Druck, und so hat die königliche Familie traditionell wirklich nicht gearbeitet", kritisierte Eden in der Sendung. Zugleich warnte er davor, die Invictus Games zu einem persönlichen Spielball zu machen.
Auch Royalreporter Richard Kay wunderte sich darüber, dass ein möglicher Termin so früh publik wurde – royale Kalender würden üblicherweise nur in Abständen von sechs Monaten geplant. Richard vermutete, Harry habe möglicherweise über die Presse die für den Terminplan seines Vaters zuständigen Palastmitarbeiter umgehen wollen. Dass Charles die Spiele wegen der engen Bindung der Royals zu den Streitkräften unterstützen wolle, hielt er dennoch für wahrscheinlich. Die Games seien zweifellos ein Erfolg für Harry, problematisch wäre es aber, wenn sie nur zur Selbstdarstellung dienten.








