So viel könnte Prinz Harrys Rückkehr die Bevölkerung kosten
Die geplante Rückkehr von Prinz Harry (41) nach Großbritannien könnte die Steuerzahler auf der Insel teuer zu stehen kommen. Sicherheitsexperten gehen laut Daily Mail davon aus, dass ein Rund-um-die-Uhr-Schutz für den Herzog von Sussex, seine Frau Herzogin Meghan (45) sowie die gemeinsamen Kinder Archie und Lilibet zwischen drei und fünf Millionen Pfund pro Jahr verschlingen könnte. Die vierköpfige Familie will Kalifornien den Rücken kehren und noch im August 2026 an einen geheim gehaltenen Ort außerhalb von London ziehen. Völlig offen ist bislang, wer für den Personenschutz aufkommt: Zahlen Harry und Meghan die Beamten aus eigener Tasche – oder landet die Rechnung am Ende bei der Öffentlichkeit? Da beide keine arbeitenden Mitglieder des Königshauses mehr sind, birgt die Kostenfrage reichlich Zündstoff für Diskussionen mit der Regierung, dem Palast und der britischen Bevölkerung.
Seit seinem Rückzug aus dem Königshaus im Jahr 2020 hat Harry keinen Anspruch mehr auf automatischen Polizeischutz. 2025 scheiterte er vor dem Berufungsgericht mit seiner Klage gegen das britische Innenministerium, bei der es um genau diese Regelung während seiner Heimatbesuche ging. Durch den nun geplanten dauerhaften Aufenthalt dürfte sich das zuständige Gremium RAVEC erneut mit dem Fall befassen. Ein früheres Kabinettsmitglied rechnet gegenüber der Daily Mail vor, die Absicherung einer vierköpfigen Familie könne "leicht mehrere Millionen pro Jahr kosten, vielleicht zwischen drei und fünf Millionen Pfund". Dai Davies, einst Leiter des royalen Personenschutzes bei der Metropolitan Police, sieht Harrys Chancen inzwischen deutlich besser: "Das hat die Lage verändert – dass er die Familie mitbringt, hier seinen Wohnsitz hat, sein Bekanntheitsgrad. Ich sage nicht, dass er ihn bekommt, aber es muss erneut ordnungsgemäß und professionell geprüft werden. Es besteht eine echte potenzielle Bedrohung für Harry und seine Familie. Das hat die gesamte Dynamik verändert." Premierminister Andy Burnham nannte die Frage nach dem Kostenträger schlicht eine "Privatsache". Ailsa Anderson, frühere Pressesprecherin von Queen Elizabeth II. (†96), mahnte dagegen im BBC-Radio-4-Programm "Today": "Die Menschen kämpfen darum, Essen auf den Tisch zu bringen und ihre Heizkosten zu bezahlen. Ich glaube nicht, dass es bei der britischen Öffentlichkeit gut ankommen wird, wenn sie das Gefühl hat, für den Schutz von zwei nicht arbeitenden Mitgliedern der Königsfamilie zahlen zu müssen."
Wohnen sollen Harry, Meghan, Archie und Lilibet künftig auf einem privaten Anwesen außerhalb der Hauptstadt, das nicht zum Besitz des Königshauses zählt. Die genaue Adresse soll aus Sicherheitsgründen unter Verschluss bleiben – laut Daily Mail ist unter anderem ein Haus in den Cotswolds im Gespräch, das einem Prominenten gehört. Ab September 2026 sollen die beiden Kinder eine Schule in Großbritannien besuchen. Meghan soll sich bereits zwei Schulen in den Cotswolds angeschaut haben, während Harry im Juli wegen einer Invictus-Games-Veranstaltung im Land war. Der Umzug bedeutet auch persönlich eine Kehrtwende: Nach seiner Niederlage im Sicherheitsstreit hatte Harry 2025 gegenüber der BBC noch betont, er könne sich keine Situation vorstellen, in der er seine Frau und seine Kinder zurück nach Großbritannien bringe. Sein Verhältnis zu König Charles III. (77) und Prinz William (44) gilt weiterhin als angespannt. Der Monarch soll die Nachricht von der Rückkehr jedoch begrüßt haben. Harry möchte Berichten zufolge die Beziehung zu seinem Vater verbessern und soll zugesagt haben, künftig nicht mehr öffentlich über Familienangelegenheiten zu sprechen.










