Noch heute: Natascha Ochsenknecht schämt sich für Kompliment
Eine kurze Begegnung, die schon über 20 Jahre zurückliegt, geht Natascha Ochsenknecht (62) bis heute nicht aus dem Kopf. Im Podcast "Wondermom" erinnerte sich das Model jetzt an ein Treffen mit Senta Berger (85) bei einem Empfang in München. Eigentlich wollte Natascha der Schauspielerin nur sagen, wie sehr sie sie bewundert. Doch dann rutschte ihr ein Satz heraus, den sie sofort bereute: "Mensch, ich wäre froh, wenn ich mal im Alter so gut aussehen würde wie Sie." Senta habe daraufhin zwar freundlich gelächelt, für Natascha war der Moment aber trotzdem unangenehm. Bis heute schämt sie sich für ihre Wortwahl. Sollte sie der Schauspielerin noch einmal begegnen, will sie das Thema von sich aus ansprechen und sich persönlich entschuldigen.
Schon direkt nach dem missglückten Kompliment habe sie sich über sich selbst geärgert, erzählte Natascha weiter im Podcast. "Was hast du denn da für einen Mist geredet?", habe sie sich damals gefragt. Dass Senta die Situation überhaupt noch präsent habe, glaube sie allerdings nicht: "Daran kann sie sich bestimmt nicht erinnern." Bei ihr selbst sei das anders. "Aber mir ist das hängen geblieben", gab die Designerin zu. Ein Lob mit einem derart deutlichen Altersbezug würde sie heute nicht mehr über die Lippen bringen: "Das kannst du ja heutzutage nicht mehr sagen", so Natascha. Für ein mögliches Wiedersehen hat sie sich ihre Worte sogar schon zurechtgelegt. "Ich habe das damals zu Ihnen gesagt, und das tut mir furchtbar leid", würde sie der Schauspielerin dann sagen.
Hinter Nataschas Bemerkung steckte nach ihrer Darstellung keine böse Absicht. Vielmehr sei ihre Begeisterung für Senta in diesem Moment schneller gewesen als ihr Kopf. Im Podcast kommt die große Verehrung des Models für die Film- und Fernsehdarstellerin deutlich zum Ausdruck. "Und das ist so eine tolle Frau, die hat eine Aura, eine großartige Schauspielerin, einfach eine ganz tolle Frau", schwärmte Natascha. Damals lebte Senta in Grünwald, sodass sich ihre Wege bei einer Veranstaltung in München kreuzten. Ein zufälliges Wiedersehen dürfte inzwischen allerdings seltener möglich sein: Natascha wohnt nicht mehr in der bayerischen Landeshauptstadt, sondern hat Berlin zu ihrer Wahlheimat gemacht. An ihrem Vorhaben ändert die räumliche Entfernung jedoch nichts.









