Prinz Harry wirkt vor UK-Rückkehr entspannt wie lange nicht
Bei einem Termin in Washington, D.C., bei dem es um mehr Unterstützung für Veteranen ging, hat sich Prinz Harry (41) erstmals öffentlich gezeigt, seit die geplante Rückkehr der Sussexes nach Großbritannien bekannt geworden ist. Auf die Frage nach dem bevorstehenden Umzug seiner Familie hielt sich der Herzog von Sussex bedeckt: Er habe "nichts zu sagen", lautete seine knappe Antwort. Körpersprache- und Verhaltensexperte Darren Stanton meint dennoch, Harrys Gefühlslage an dessen Auftreten ablesen zu können. Gegenüber Showbiz Cheat Sheet erklärte er, der Royal habe so gelöst gewirkt wie schon lange nicht mehr. Aufgefallen seien ihm eine offene und entspannte Haltung, gesenkte statt angespannte Schultern und kaum körperliche Stresssignale. "Was mir wirklich auffällt, ist, wie überglücklich und entspannt er angesichts der Aussicht auf eine Rückkehr nach Großbritannien wirkt. Aus körpersprachlicher Sicht hat sich bei ihm eine wirklich deutliche Veränderung vollzogen", so der Experte.
Auch Harrys Mimik deutet Stanton als Zeichen echter Freude. Die Lachfältchen um die Augen und die nach oben gezogenen Wangenmuskeln ließen sich bewusst kaum nachahmen. Ähnliche Signale zeige der zweifache Vater etwa bei den Invictus Games", wenn er sich sichtlich wohlfühle. Im Vergleich zu Auftritten der vergangenen Jahre sieht der Fachmann einen klaren Gegensatz: Unter Druck sei Harrys Körpersprache oft verschlossener und angespannter gewesen. Dazu hätten hochgezogene Schultern, ein stärker gerötetes Gesicht, unterdrückte Lippenbewegungen und kurze Anzeichen von Ärger gehört. "In diesem Fall sehen wir fast das genaue Gegenteil", betonte Stanton gegenüber dem Onlineportal. Seiner Einschätzung nach könnten die mögliche Rückkehr und ein Wiedersehen mit Angehörigen bei dem Royal Hoffnung, Vorfreude und große Erleichterung auslösen. "Vorerst sieht er, rein anhand seiner eigenen Körpersprache, aus wie ein Mann aus, der eine enorme Erleichterung verspürt. Er wirkt aufrichtig glücklich, entspannt und, vielleicht am wichtigsten, fühlt sich mit der Aussicht, nach Hause zu kommen, wohl."
Harry und Herzogin Meghan (45) wollen noch in diesem Monat mit ihren Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) aus den USA nach Großbritannien ziehen. Die vierköpfige Familie soll künftig auf einem privaten Anwesen außerhalb Londons leben, das nicht dem britischen Königshaus gehört. Der genaue Standort bleibt zum Schutz der Sussexes geheim. Für Archie und Lilibet bedeutet der Wechsel ebenfalls einen Neuanfang: Beide sollen ab September eine Schule in Großbritannien besuchen. Einem Bericht von The Telegraph zufolge ist das Vereinigte Königreich als längerfristiger Hauptwohnsitz vorgesehen. Ob die Familie dauerhaft dort bleiben wird, ist bislang allerdings offen.








