Harry und Meghan droht Steuerhammer von 1,8 Millionen Pfund
Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (45) planen ihre Rückkehr nach Großbritannien – und die könnte teuer werden. Sollte das Paar dort eine eigene Immobilie erwerben, käme eine beachtliche Summe an Grunderwerbsteuer auf die beiden zu. Finanzexpertin und Insolvenzfachfrau Molly Monks von der Beratungsfirma Parker Walsh hat laut Express durchgerechnet, was bei einem Hauskauf in England im Wert von zehn Millionen Pfund (11,7 Millionen Euro) fällig wäre: rund 1,61 Millionen Pfund (1,88 Millionen Euro). Greift zusätzlich der Aufschlag für Käufer ohne britischen Steuerwohnsitz, klettert die Rechnung sogar auf etwa 1,81 Millionen Pfund (2,11 Millionen Euro). Wie hoch die Belastung am Ende tatsächlich ausfällt, hängt allerdings von den persönlichen Verhältnissen der beiden zum Zeitpunkt des Kaufs ab. Eine Rolle spielen dabei ihr Steuerstatus und der Umstand, dass Harry und Meghan ihre Anwesen in Montecito und Portugal offenbar behalten wollen. Ob überhaupt ein Immobilienkauf geplant ist, ist bislang nicht bekannt.
Auch der Zeitpunkt der Ankunft Ende August bringt dem Paar laut der Expertin keinen steuerlichen Vorteil. "Es gibt kein magisches Datum im August, das es jemandem erlaubt, nach Großbritannien zurückzukehren, ohne mit britischen Steuern konfrontiert zu werden", stellte Molly klar. Entscheidend seien vielmehr mehrere Faktoren: die Anzahl der Tage, die jemand im Land verbringt, vorhandene Wohnsitze, der Lebensmittelpunkt der Familie sowie weitere Bindungen an Großbritannien. Hinzu kommt eine zweite Ebene: Da Meghan US-Staatsbürgerin ist, müsste sie ihr weltweites Einkommen auch nach einem Umzug weiterhin in den USA angeben. Dass dasselbe Einkommen doppelt besteuert wird, verhindern in der Regel Doppelbesteuerungsabkommen und ausländische Steuergutschriften. Eine sorgfältige Steuererklärung in beiden Ländern bleibe laut der Finanzexpertin dennoch notwendig. Die kalkulierte Steuersumme setzt zudem voraus, dass die Sussexes ihre Immobilien im Ausland tatsächlich behalten.
Meghan und Harry sollen künftig mit ihren gemeinsamen Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) in einer privaten Residenz außerhalb Londons leben, die nicht im Besitz des Königshauses ist. Der genaue Wohnort soll zum Schutz der vier nicht öffentlich gemacht werden. Für die beiden Kinder steht ebenfalls ein neuer Lebensabschnitt an: Archie und Lilibet sollen ab September eine Schule in Großbritannien besuchen. Das Vereinigte Königreich ist dabei als längerfristiger Hauptwohnsitz der Familie vorgesehen – ob sie dauerhaft dort bleibt, ist allerdings offen. An der Stellung des Paares innerhalb der Königsfamilie ändert der Umzug hingegen nichts. Der Herzog und die Herzogin von Sussex bleiben Privatpersonen und damit weiterhin nicht arbeitende Mitglieder der britischen Königsfamilie.










