Amanda Abbingtons Vorwürfe stürzten Giovanni in Depressionen

Amanda Abbingtons Vorwürfe stürzten Giovanni in Depressionen

- Mia Lada-Klein
Lesezeit: 3 min
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Giovanni Pernice (35) macht seine dunkelste Zeit öffentlich: In seiner Autobiografie "Gio: Taking the Lead" schildert der Tänzer, wie ihn die Vorwürfe seiner früheren Strictly Come Dancing-Partnerin Amanda Abbington (52) und die mehr als sechsmonatige Untersuchung der BBC im Jahr 2024 in eine schwere Depression stürzten. Vorab veröffentlichte Auszüge, die die Daily Mail abdruckte, zeigen, wie nah er dem Suizid war. Allein in seiner Londoner Wohnung habe er immer neue negative Berichte über sich auf dem Handy gelesen, bis der emotionale Schmerz unerträglich geworden sei. "Ist es das wert? Was würde passieren, wenn ich nicht mehr hier wäre? Wen würde es kümmern?", habe er sich damals gefragt. Irgendwann habe er einen Entschluss gefasst: "Morgen würde ich allem ein Ende setzen." Zweimal sei er einem Suizid sehr nahe gekommen. Gerettet hätten ihn medizinische und therapeutische Hilfe – und der Zuspruch seiner Fans. "Das war buchstäblich lebensrettend", schreibt er.

Der Tänzer suchte nach eigenen Angaben ärztliche Hilfe, nahm Antidepressiva und sprach mit einem Therapeuten. Seine Anwälte legten der BBC demnach Schreiben seines Psychiaters und seines Arztes vor, in denen Depressionen, suizidale Gedanken und stressbedingte Herzprobleme bestätigt wurden. Der erzwungene Stillstand während der Untersuchung habe seinen Zustand zusätzlich verschlimmert. Zum ersten Mal in seinem Leben habe er nicht mehr getanzt, sich zurückgezogen und viel gegessen – innerhalb weniger Wochen nahm er zwölf Kilogramm zu. Eine MRT-Untersuchung habe Schäden an den Herzwänden gezeigt, bei ihm sei eine Herzentzündung festgestellt worden. Aufgefangen hätten ihn Tausende Briefe, E-Mails und Nachrichten von Zuschauern. Auch seine damalige Freundin Molly Brown sei für ihn da gewesen: Es habe Situationen gegeben, in denen er sich ohne sie das Leben genommen hätte, erklärt Giovanni. Enttäuscht habe ihn dagegen das Schweigen vieler aus seiner vermeintlichen "Strictly"-Familie. Zuspruch kam unter anderem von den Juroren, den Moderatorinnen Tess Daly und Claudia Winkleman sowie seinen früheren Tanzpartnerinnen Debbie McGee (67) und Michelle Visage (57).

Ausgangspunkt der Krise war die Zusammenarbeit der beiden in der "Strictly Come Dancing"-Staffel 2023. Nach ihrem vorzeitigen Ausstieg aus der Show erhob Amanda insgesamt 17 Beschwerden gegen den Tänzer. Sie betrafen seinen Trainingsstil sowie angeblich bedrohliches, beleidigendes und körperlich aggressives Verhalten. Die Untersuchung der BBC wies laut Giovanni die schwerwiegendsten Anschuldigungen zurück – darunter die Behauptung, er habe der Schauspielerin absichtlich auf den Fuß getreten oder sich körperlich aggressiv verhalten. Sechs der 17 Punkte wurden bestätigt, dabei ging es vor allem um Fluchen und als übermäßig bewertete Frustrationsäußerungen im Training. Der Sender entschuldigte sich nach Abschluss der Prüfung bei Amanda. Im August 2026 erzielten die Schauspielerin und die BBC zudem eine Einigung in dem langjährigen Streit, Details der Vereinbarung wurden nicht bekannt. Persönlichen Hass gegen seine frühere Tanzpartnerin empfinde er nicht, betont Giovanni. Rückblickend glaubt er, dass ihre Persönlichkeiten nicht zusammenpassten und beide von Anfang an klarere Grenzen gebraucht hätten.

Giovanni Pernice, Tänzer
Getty Images
Giovanni Pernice, Tänzer
Giovanni Pernice und Amanda Abbington
Gareth Cattermole / Getty Images, Pascal Le Segretain /Getty Images
Giovanni Pernice und Amanda Abbington
Giovanni Pernice, Tänzer
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Giovanni Pernice, Tänzer
Wie findet ihr es, dass Giovanni seine schwere Zeit jetzt so offen in seiner Autobiografie schildert?