Ridley Scott rauchte vier Packungen Zigaretten pro Drehtag

Ridley Scott rauchte vier Packungen Zigaretten pro Drehtag

- Lisa Mayr
Lesezeit: 3 min
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Ridley Scott (88) hat am Set seines neuen postapokalyptischen Films "Das Ende der Sterne" offenbar einen ungewöhnlichen Drehalltag gepflegt. Wie die Zeitung Krone berichtet, rauchte der 88-jährige Regisseur während der Produktion pro Drehtag ganze vier Packungen Marlboro. Gedreht wurde unter anderem inmitten der beeindruckenden Kulisse der italienischen Dolomiten. Für den Film, der am 27. August 2026 in die Kinos kommt, standen Jacob Elordi (29), Margaret Qualley (31), Josh Brolin (58) und Guy Pearce (58) vor der Kamera. Neben Ridleys enormem Zigarettenkonsum sorgte jedoch auch ein tierischer Kollege für Aufmerksamkeit: Hund Raksha verkörpert Jasper, den besten Freund von Jacobs Filmfigur. Damit der Vierbeiner bei der Arbeit motiviert blieb, setzte das Team auf einen gut gefüllten Wurstvorrat. So wurde das begehrte Leckerli zum praktischen Hilfsmittel bei den Dreharbeiten und half dabei, Raksha für seine Szenen vor der Kamera zu gewinnen.

Jacob hatte sichtlich Freude an der Zusammenarbeit mit Raksha. Statt bei den gemeinsamen Szenen auf vollständig planbare Abläufe zu setzen, ließ sich der Schauspieler auf spontane Reaktionen seines tierischen Partners ein. Gegenüber Krone erklärte er sein Erfolgsrezept: "Ich habe es sehr genossen, mit dem Hund zu drehen. Man muss spontan sein. Immer Wurst dabei zu haben, hilft. Aber er war auch nicht unberechenbarer als so manche Kollegen." Auch die Entscheidung für Italien als Drehort fiel offenbar aus einem eher genussvollen Grund. Ridley scherzte gegenüber dem Medium: "Kanada hätte auch gepasst, aber ganz ehrlich, in Italien ist das Essen einfach besser." Bei der Ausarbeitung ihrer Figuren bekamen Jacob und Margaret zudem viel Spielraum. Nach Jacobs Schilderung durften die beiden ihre Rollen sowie Teile des Drehbuchs stärker an sich anpassen. Der Regisseur gewährte ihnen dabei viel kreativen Freiraum.

Von der Arbeit mit Ridley zeigte sich Jacob tief beeindruckt. Über den Filmemacher, der Klassiker wie "Alien" und "Gladiator" inszenierte, schwärmte er: "Du drehst mit einer Legende, und jeden einzelnen Tag wird dir bewusst, warum er zu diesem Pionier des Kinos geworden ist. So etwas habe ich noch nie erlebt." Ridley selbst legt großen Wert auf starke Geschichten. Moderne Filme hatte er bereits zuvor wegen schwacher Drehbücher kritisiert. Trotz hoher Budgets fehle es ihnen aus seiner Sicht häufig an Substanz. Auch bei "Das Ende der Sterne" griff der Regisseur selbst in die Handlung ein und änderte das Ende der Geschichte. Die Vorlage ist Peter Hellers Bestseller "Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte". Nach eigener Aussage überarbeitet Ridley Drehbücher fortlaufend, sobald eine Passage für ihn an Spannung verliert. Außerdem hält er eine Prise Humor in nahezu jeder Erzählung für wichtig.

Ridley Scott, 2023
Getty Images
Ridley Scott, 2023
Jacob Elordi bei den 98. Academy Awards im Dolby Theatre in Hollywood im März 2026
Getty Images
Jacob Elordi bei den 98. Academy Awards im Dolby Theatre in Hollywood im März 2026
Ridley Scott, Regisseur
Getty Images
Ridley Scott, Regisseur
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