Andrea Kiewel macht sich nach Hunde-Drama schlimme Vorwürfe
Andrea Kiewel (61) wollte ihrem betagten Hund Carter bei einem gemütlichen Spaziergang durch ihre Heimat Tel Aviv eigentlich etwas Gutes tun. Doch bei rund 30 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit bekam der Vierbeiner plötzlich Kreislaufprobleme. Ein Freund erkannte offenbar, wie ernst die Lage war, und schickte die Moderatorin umgehend zum Tierarzt. Wie Andrea in ihrer Kolumne für SuperIllu schilderte, wurde ihr nach dem beängstigenden Vorfall schmerzlich bewusst, dass sie die Belastung für ihren langjährigen Begleiter unterschätzt hatte. Die ZDF-Fernsehgarten-Moderatorin machte sich deshalb heftige Vorwürfe und richtete eine emotionale Entschuldigung an Carter. "Noch nie hatte ich so schlimme Schuldgefühle wie jetzt gerade. Bitte verzeih mir, mein liebster, treuester Freund", schrieb sie. Statt eines unbeschwerten Ausflugs erlebten Andrea und ihr Hund somit einen großen Schrecken. Vor allem der Gedanke, Carter durch ihre Entscheidung in Gefahr gebracht zu haben, setzte der Moderatorin schwer zu.
Beim Tierarzt bestätigte sich, dass es Carter tatsächlich nicht gut ging: Der Mediziner stellte eine erhöhte Temperatur und Verwirrtheit fest. Vor allem wegen des hohen Alters des Hundes bewertete er den Spaziergang in der Mittagshitze als besonders problematisch. "Andrea, warum läufst du mit dem Opa-Hund durch diese Hitze? Er hat jetzt erhöhte Temperatur und ist verwirrt. Wahrscheinlich wird er sich zeitnah erbrechen. Du musst sofort mit Carter ins Kalte", gab der Tierarzt ihr laut eigener Angabe mit auf den Weg. Die Moderatorin reagierte umgehend, setzte ihren Hund ins Auto und fuhr mit voll aufgedrehter Klimaanlage nach Hause. Dort trat zunächst genau das ein, was der Experte vorhergesagt hatte – Carter erbrach sich. Inzwischen soll es dem Vierbeiner allerdings wieder gut gehen.
Carter begleitet Andrea, die für ihre zweideutigen Gags bekannt ist, bereits seit vielen Jahren und hat inzwischen ein stattliches Alter erreicht. In Menschenjahren umgerechnet soll der kleine Hund 91 Jahre alt sein. Gerade dieser Umstand verstärkte nach dem Zwischenfall das schlechte Gewissen der Moderatorin. Unter Tränen setzte sie sich laut eigener Angabe damit auseinander, wie stark ihr langjähriger Begleiter unter den sommerlichen Bedingungen gelitten haben muss. Dabei dachte Andrea nicht nur an die hohe Luftfeuchtigkeit und die Temperatur von rund 30 Grad. Weil Carter mit seinem Körper viel näher am aufgeheizten Boden läuft, war die Hitze für ihn noch belastender als für sein Frauchen. In ihrer Kolumne fand sie dafür deutliche Worte: "Wie blöd kann ich bitte sein, mit meinem lieben, alten Hund durch die Sommerhitze zu marschieren, die 40 cm über dem aufgeheizten Asphalt noch viel höher ist als für mich in 180 cm Höhe?" Ihre Selbstkritik fiel damit deutlich aus – zum Glück endete der Vorfall für Carter letztlich glimpflich.








