Prinzessin Diana vertraute einst auf düstere Prophezeiungen

Prinzessin Diana vertraute einst auf düstere Prophezeiungen

- Janine Karrasch
Lesezeit: 2 min
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In den Jahren vor ihrem Tod suchte Prinzessin Diana (†36) immer wieder Rat bei Astrologen, Wahrsagern und spirituellen Beratern – und deren Prognosen fielen offenbar häufig düster aus. Ihr früherer Privatsekretär Patrick Jephson schilderte laut The Standard bereits 2008, wie sehr diese Ankündigungen die Prinzessin beschäftigten. Besonders eine Prophezeiung soll sie umgetrieben haben: Ihr damaliger Mann, der heutige König Charles III. (77), werde bei einem Skiunfall ums Leben kommen. Auch eine Warnung der Hellseherin Rita Rogers ließ Diana demnach nicht los. Diese soll ihr angekündigt haben, dass jemand die Bremsleitungen an ihrem Auto durchtrennen werde.

Die Vorhersage zu Charles stammte den Angaben zufolge von einer spirituellen Beraterin, die zuvor Dianas Schwägerin Sarah Ferguson (66) konsultiert hatte. Aufgewühlt soll die Prinzessin ihrem Privatsekretär davon berichtet haben: "Fergies Hexenfrau sagt, mein Mann wird getötet! Sie sieht Berge und einen Hubschrauber!" Die Hellseherin habe einen tödlichen Skiunfall des Thronfolgers vorausgesagt. Sarah soll darin die Chance gesehen haben, dass ihr damals von ihr getrennt lebender Ehemann Andrew Mountbatten-Windsor (66) als Regent eingesetzt werden könnte – Prinz William (44) war zu jener Zeit noch minderjährig. Auch nach der Trennung von Charles im Jahr 1992 verfolgte Diana solche Prognosen offenbar sehr genau. Der Untersuchungsanwalt Jonathan Hough erklärte 2008: "Sie beachtete weiterhin die Vorhersagen ihres Astrologen, je düsterer, desto besser, besonders wenn sie Charles betrafen." Und weiter: "Sie wurde regelmäßig mit Vorhersagen über Hubschrauberabstürze, Skiunfälle und andere Katastrophen belohnt, die ihn hartnäckig nicht ereilten." Die Scheidung des Paares folgte 1996.

Jephson bezeichnete Dianas Hinwendung zu Wahrsagern, Astrologen und alternativen Heilern in seiner Aussage als "verwirrenden Cocktail" unterschiedlichster Einflüsse. Die Sitzungen hätten "die Paranoia genährt, die nie weit unter der Oberfläche lag", so der frühere Privatsekretär gegenüber der Untersuchungskommission. Die Prinzessin habe "überall Verschwörungen" gesehen. Nach seiner Darstellung war Diana vom Nutzen der alternativen Methoden überzeugt – in belastenden Phasen hätten sie ihr jedoch mitunter das innere Gleichgewicht genommen und ihre Konzentrationsfähigkeit geschwächt. Neben Rita Rogers holte sich Diana auch bei der griechischen Mystikerin Madam Vasso Rat. Jephson machte diese Schilderungen im Rahmen der Untersuchung zum Tod der Prinzessin im Jahr 1997. Geprüft wurde dabei auch die Behauptung von Mohamed Al-Fayed (†94), wonach Diana und sein Sohn Dodi Al-Fayed (†42) auf Anordnung von Prinz Philip (†99) vom britischen Geheimdienst MI6 getötet worden seien.

Prinzessin Diana in Luanda im Januar 1997
Getty Images
Prinzessin Diana in Luanda im Januar 1997
Sarah Ferguson und Prinzessin Diana bei einem Polospiel, Juni 1982
Sarah Ferguson und Prinzessin Diana bei einem Polospiel, Juni 1982
Prinz Charles und Prinzessin Diana im November 1988
Getty Images
Prinz Charles und Prinzessin Diana im November 1988
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