Cara Delevingne sorgt sich über ihre "zu große Offenheit"

Cara Delevingne sorgt sich über ihre "zu große Offenheit"

- Hannah Kändler
Lesezeit: 2 min
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Cara Delevingne (34) gilt als eine der offensten Stimmen im Showbusiness – doch genau das bereitet ihr manchmal Kopfzerbrechen. In der Septemberausgabe von Harper's BAZAAR spricht das Model darüber, dass es sich nach sehr persönlichen Gesprächen über Sexualität, Abstinenz, Identität sowie psychische Probleme und frühere Suchtprobleme selbst hinterfragt. "Es gibt einen Teil von mir, der sich, nachdem ich so etwas gemacht habe, fragt: 'Warum habe ich das getan?'", gestand Cara dem Magazin. Von ihrer Haltung will sie sich aber nicht abbringen lassen. "Aber es gibt noch einen anderen Teil von mir – besonders als jemand, der mit psychischen Problemen, Suchtproblemen und all dem zu kämpfen hatte –, der das Gefühl hat, dass ich ehrlich darüber sein muss und dass das den Menschen vielleicht mehr helfen wird", erklärte sie weiter. Anlass des Interviews ist das "ICONS Issue", das am Mittwoch präsentiert wurde. Dafür posierte die Britin unter anderem in einem eleganten schwarz-weißen Anzug und einem transparenten schwarzen Paillettentop. An der Fotostrecke wirkten auch Charlotte Rampling, Alysa Liu, Julie Mehretu, Gabbriette, Chris Fleming, Kim Gordon und Anna Sawai mit.

Ihre Gedanken knüpfen an einen Auftritt im Podcast "Call Her Daddy" im Juni an. Dort schilderte Cara gegenüber Alex Cooper (32) ausführlich ihren Weg in die Abstinenz. Auch über Kindheitstraumata, ihre Sexualität, ihre Suchterfahrungen und den Druck in der Unterhaltungsbranche sprach sie in der Folge offen. Dass sie inzwischen viel von sich preisgibt, bedeutet allerdings nicht, dass ihr alles leichtfällt: Angesichts ihres hektischen Alltags gelingt es dem Model nach eigener Aussage nur schwer, wirklich abzuschalten. Sie müsse sich bewusst darum bemühen, zur Ruhe zu kommen. Mit einer großen Portion Humor fasste die Schauspielerin ihren Umgang mit dieser Herausforderung gegenüber Harper's BAZAAR schließlich so zusammen: "Ich bin die Queen der unbehandelten psychischen Probleme – wir geben unser Bestes."

Seit 2022 lebt Cara abstinent – eine Entscheidung, die sich auch auf ihr Privatleben ausgewirkt hat. Erst vor wenigen Wochen erzählte sie, dass sich dadurch ihr Sexleben verändert habe. Auch im Playboy zeigte sich das Model zuletzt ausgesprochen offen und körperbewusst. Als erste offen lesbische Frau auf dem Printcover des Magazins empfand sie das Shooting als selbstbestimmt und befreiend. Die Bilder teilte Cara auch mit ihrer Freundin, die ihr daraufhin ein Kompliment machte. Die Britin beschrieb dabei die spielerische Gegensätzlichkeit zwischen ihrem albernen, kindlichen Wesen und der Rolle einer selbstbewussten, sexy Frau.

Cara Delevingne, Vanity Fair Oscar Party 2026 im LACMA in Los Angeles
Getty Images
Cara Delevingne, Vanity Fair Oscar Party 2026 im LACMA in Los Angeles
Cara Delevingne, Model, Oktober 2025
Getty Images
Cara Delevingne, Model, Oktober 2025
Cara Delevingne, März 2026
Instagram / caradelevingne
Cara Delevingne, März 2026
Cara zweifelt nach intimen Interviews manchmal an ihrer Offenheit: Findet ihr, sie sollte trotzdem weiter so ehrlich bleiben?