Umstritten? Mette-Marit ist nun trotz aller Skandale Königin

Umstritten? Mette-Marit ist nun trotz aller Skandale Königin

- Promiflash Redaktion
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Für Mette-Marit (53) beginnt ein völlig neues Kapitel: Nach dem Tod von König Harald V. (†89) und der Thronbesteigung ihres Mannes Haakon (53) ist die bisherige Kronprinzessin nun Königin von Norwegen. Damit erreicht die 53-Jährige den höchsten Rang innerhalb des Königshauses – nach Jahren, in denen nicht nur ihre eigene Vergangenheit, sondern zuletzt auch mehrere schwere Kontroversen für Schlagzeilen sorgten. Ihr Weg an die Seite des Königs war von Anfang an ungewöhnlich. Als Mette-Marit Haakon Ende der 1990er-Jahre kennenlernte, war sie alleinerziehende Mutter und hatte ein Leben geführt, das mit den damaligen Vorstellungen von einer künftigen Königin nur wenig gemeinsam hatte. Vor ihrer Hochzeit 2001 sprach sie öffentlich über ihre Vergangenheit und entschuldigte sich für frühere Entscheidungen. Trotz der heftigen Debatten stellte sich Haakon klar hinter sie. Auch König Harald unterstützte die Beziehung seines Sohnes.

In den folgenden Jahren etablierte sich Mette-Marit immer stärker im Königshaus und setzte eigene Schwerpunkte, unter anderem in den Bereichen Literatur, humanitäre Arbeit und globale Gesundheit. Gleichzeitig blieb ihr öffentliches Bild nicht frei von Kontroversen. Besonders 2026 geriet sie erneut massiv unter Druck, nachdem durch neue Unterlagen bekannt wurde, dass sie über längere Zeit einen deutlich umfangreicheren und persönlicheren Kontakt zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) gepflegt hatte, als zuvor bekannt war. Mette-Marit räumte selbst schlechtes Urteilsvermögen ein und erklärte, den Kontakt zu bereuen.

Hinzu kamen die schweren Schlagzeilen um ihren ältesten Sohn Marius Borg Høiby (29), der nicht Teil des norwegischen Königshauses ist. Die Vorwürfe und das spätere Strafverfahren gegen ihn sorgten über Monate hinweg für enorme mediale Aufmerksamkeit und belasteten auch Mette-Marits öffentliche Rolle. Immer wieder wurde diskutiert, wie stark sich die Affäre ihres Sohnes auf das Ansehen der Kronprinzenfamilie und damit auf die Monarchie insgesamt auswirkt. Mette-Marit geriet dadurch zusätzlich unter Druck, obwohl Marius als Privatperson gilt und keine offiziellen Aufgaben für das Königshaus übernimmt. Haakon stellte sich in dieser schwierigen Phase öffentlich hinter seine Familie, betonte zugleich aber mehrfach, dass die Justiz unabhängig arbeiten müsse.

Dass Mette-Marit nun Königin wird, war zuletzt auch in der norwegischen Bevölkerung keineswegs unumstritten. Eine Umfrage für VG ergab im Februar 2026, dass 47 Prozent der Befragten der Meinung waren, sie solle nicht Königin werden. Nur 33 Prozent sprachen sich dafür aus, weitere 20 Prozent waren unentschieden. Auch wenige Wochen später blieb die Skepsis groß: In einer weiteren Befragung hielten 41,9 Prozent Mette-Marit für ungeeignet für die Rolle der künftigen Königin. Trotz aller Kritik ist dieser Moment nun gekommen. Als Ehefrau von König Haakon steht Mette-Marit künftig als Königin an seiner Seite. Gleichzeitig rückt Tochter Ingrid Alexandra zur unmittelbaren Thronfolgerin auf. Für Mette-Marit bedeutet der Thronwechsel damit nicht nur einen neuen Titel, sondern auch noch größere öffentliche Aufmerksamkeit. Nach einem turbulenten Weg ins Königshaus, schweren persönlichen Krisen und anhaltender Kritik beginnt für sie nun als Königin ein neuer Lebensabschnitt.

Mette-Marit feiert den Verfassungstag in Skaugum in Asker, Norwegen
Imago
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Prinzessin Mette-Marit, Prinz Haakon, Königin Sonja und König Harald von Norwegen
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Die Weihnachtskarte der norwegischen Royals, Dezember 2024
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Kronprinz Haakon und seine Frau Mette-Marit auf einem offiziellen Foto anlässlich ihres 25. Hochzeitstages
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