Mette-Marit wollte Marius nicht in Entzugsklinik schicken
Marius Borg Høiby (29) muss sich derzeit vor Gericht in Oslo verantworten. Am 13. Prozesstag sagte seine Ex-Freundin Nora Haukland erneut aus und machte dabei brisante Enthüllungen über die Reaktion von Kronprinzessin Mette-Marit (52) auf den massiven Drogenkonsum ihres Sohnes. Wie Nora vor Gericht laut Nettavisen schilderte, habe sie nach der Trennung von Marius das Kronprinzenpaar regelrecht angefleht, ihren Sohn in eine Entzugsklinik einweisen zu lassen. Neben den schweren Gewaltvorwürfen gegen Marius spielt auch sein Drogenkonsum in dem Prozess eine zentrale Rolle. Mehrere Tage nach der Trennung habe Mette-Marit Nora angerufen, weil sie länger nichts von ihrem Sohn gehört hatte.
Daraufhin habe Nora das Kronprinzenpaar aufgesucht und um Hilfe gebeten. "Ich brach zusammen und sagte: 'Sie müssen ihm helfen.' Sie sagten, dass das nicht meine Verantwortung sei. 'Aber dann tun Sie etwas. Sie müssen ihn in eine Entzugsklinik schicken'", erinnerte sich Nora laut Nettavisen an das Gespräch mit Mette-Marit und Kronprinz Haakon (52). Doch die Kronprinzessin soll eine Einweisung abgelehnt haben. Mette-Marit habe geantwortet, dass dort nur alte Menschen seien und dass es "für Marius keinen Spaß machen würde". Daraufhin habe Nora entgegnet: "Aber Marius ist ja nicht dort, um Spaß zu haben, er ist dort, um Hilfe zu bekommen."
Der Fall belastet das norwegische Königshaus schwer. Marius ist der Sohn von Mette-Marit aus einer früheren Beziehung und wird im Prozess unter anderem mit Vergewaltigungsvorwürfen konfrontiert. Kronprinz Haakon hatte sich vor wenigen Wochen öffentlich zu der schwierigen Situation geäußert und erklärt, er setze in dieser Ausnahmesituation ganz auf Familie. Vor Kameras des Senders NRK sagte er damals: "Das Wichtigste für mich war in den vergangenen Tagen, mich um meine Familie zu kümmern." Die Krise um Marius gilt als eine der schwersten, die das norwegische Königshaus seit Jahren zu bewältigen hat.











