Dolly Partons Tod: Google-Suchen steigen um 9900 Prozent
Der Tod von Dolly Parton (†80) hat einen gigantischen Anstieg bei der Online-Suche nach der Musikerin ausgelöst. Die Country-Ikone starb am 25. August 2026 in Nashville nach einem kurzen Kampf gegen den Krebs – das bestätigte ihr Sprecher Marcel Pariseau am Mittwoch. Noch am Todestag schossen die Google-Suchanfragen nach der Sängerin um mindestens 9.900 Prozent nach oben. Diese Zahl teilte Jesper Vangkilde, Kommunikationschef von Google in Dänemark, auf LinkedIn mit. 9.900 Prozent seien der höchste Wert, den das System überhaupt ausweisen könne, fügte er hinzu. Daher ist anzunehmen, dass der tatsächliche Anstieg noch deutlich darüber gelegen habe. Ein Vergleich aus den USA sticht dabei besonders heraus und lässt staunen: Dort wurde nach der Musikerin mehr als dreimal so häufig gesucht wie nach dem Wetter.
Für Jesper Vangkilde ist damit schon jetzt klar, wer das Jahresranking der Suchanfragen anführen wird. "Das ist extrem, weil das Wetter – zusammen mit Übersetzungen – immer am häufigsten gegoogelt wird. Ich traue mich schon jetzt, ihr den ersten Platz in der Rangliste der meistgegoogelten Begriffe zum Jahresende zu geben", schrieb er auf LinkedIn. Der Google-Manager sieht in den enormen Suchanfragen auch ein Zeichen dafür, welche Rolle die Sängerin in ihrer Heimat gespielt hat. "Das deutet darauf hin, dass sie eine der sehr wenigen Personen in den USA war, die die üblichen Grenzen überwand – und die alle gemeinsam lieben konnten", erklärte er weiter. Dollys Karriere erstreckte sich über Jahrzehnte und brachte Welthits wie "Jolene", "9 to 5" und "I Will Always Love You" hervor. Sie plädierte stets für einen liebevollen Umgang miteinander und setzte sich für benachteiligte und marginalisierte Bevölkerungsgruppen ein.
Ihr Neffe Bryan Seaver hatte die Nachricht von ihrem Tod bekannt gegeben. Er meldete sich auf Instagram im Namen der Familien Parton und Owens zu Wort. Über zwei Jahrzehnte lang hatte er als Sicherheitschef für seine Tante gearbeitet. Bereits Jahre zuvor hatte Dolly ihn persönlich darum gebeten, eines Tages diese Aufgabe zu übernehmen. Gesundheitliche Probleme zwangen die Sängerin zuletzt zum Kürzertreten. Eine geplante Show in Las Vegas wurde erst verschoben und schließlich ganz abgesagt. Nur vier Tage vor ihrem Tod sprach sie im Interview mit People offen über ihre Beschwerden. Sie betonte dabei auch, dass sie noch lange nicht am Ende ihres Weges angekommen sei: Sie habe weiterhin zahlreiche Pläne und sei mit ihrer Arbeit noch nicht fertig.










