Nächste OP: Lindsey Vonn bangt nach Horrorsturz um Zukunft
Lindsey Vonn (41) muss sich erneut unters Messer legen. Nach ihrem schweren Sturz bei den Olympischen Winterspielen in Italien im Februar steht der Skilegende die nächste Operation bevor. Ihr zuvor gerissenes Kreuzband konnte bislang nicht behandelt werden, weil zunächst die komplizierten Knochenbrüche in ihrem Bein versorgt werden mussten. Gegenüber TNT Sports gab die US-Amerikanerin nun einen Einblick in ihren weiteren Behandlungsplan. "Ich hoffe, im November am Kreuzband operiert zu werden. Es muss auf jeden Fall irgendwann im Laufe des Winters passieren", erklärte sie. Rund neun Monate nach ihrem schweren Unfall würde damit bereits der nächste große Eingriff auf Lindsey warten.
Mit der Kreuzband-OP ist Lindseys Weg zurück allerdings noch lange nicht geschafft. Danach wartet erneut eine monatelange Reha auf die 41-Jährige. "Danach wird es weitere neun Monate dauern, bis ich vollständig genesen bin, deshalb kann ich wirklich nicht weiter vorausblicken. Ich weiß nicht, was die Zukunft bringt", erklärte sie. Ob Lindsey nach all den Strapazen überhaupt noch einmal als Skirennläuferin zurückkehrt, lässt sie damit offen. Ein Comeback in der kommenden Saison ist durch die lange Genesungszeit ohnehin ausgeschlossen. Immerhin macht sie im Alltag große Fortschritte: Direkt nach ihrem Unfall war Lindsey noch auf einen Rollstuhl angewiesen, inzwischen kann sie wieder selbstständig laufen.
Wie schwer Lindsey bei ihrem Olympia-Sturz verletzt wurde, zeigte sich erst in den Tagen danach. Die Skirennläuferin brach sich das Bein gleich an mehreren Stellen und musste seitdem bereits fünfmal operiert werden. Zeitweise stand sogar eine Amputation im Raum. Grund dafür war ein Kompartmentsyndrom, bei dem der Druck im betroffenen Gewebe gefährlich ansteigt und Muskeln sowie Nerven geschädigt werden können. Rund zwei Wochen verbrachte Lindsey nach dem Unfall im Krankenhaus. Das gerissene Kreuzband musste währenddessen warten, da zunächst ihre Knochenbrüche behandelt werden mussten. Besonders bitter: Erst 2024 hatte die US-Amerikanerin ihr viel beachtetes Weltcup-Comeback gefeiert, nachdem sie ihre Karriere 2019 aufgrund zahlreicher Verletzungen eigentlich schon beendet hatte.



























