Polizeischutz: Harry und Meghan droht bitterer Rückschlag

Polizeischutz: Harry und Meghan droht bitterer Rückschlag

- Sandrine Palme
Lesezeit: 3 min
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Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (45) sollen einen großen Schritt gewagt haben: Gemeinsam mit ihren Kindern Archie (7) und Lilibet (5) sollen sie am 26. August nach Großbritannien zurückgekehrt sein, um sich dort ein neues Leben aufzubauen. Darüber berichtet GB News. Doch nur wenige Tage nach ihrer Ankunft könnte die Familie bereits vor einem Problem stehen. Die Entscheidung darüber, ob Harry den von ihm geforderten Polizeischutz erhält, lässt dem Sender zufolge weiterhin auf sich warten. Die zuständigen Behörden sollen bislang noch keine endgültige Entscheidung über die künftigen Sicherheitsmaßnahmen getroffen haben. Harry und Meghan sollen vorerst in einer Unterkunft in den Cotswolds leben, die sich nicht im Besitz des Königshauses befindet. Damit ist ausgerechnet die Frage weiterhin ungeklärt, die den Herzog von Sussex seit Jahren beschäftigt: Wie kann die Sicherheit seiner Familie während ihres Aufenthalts in Großbritannien gewährleistet werden?

Ein Gremium, das für die Einschätzung der möglichen Gefährdung zuständig ist, soll seine Ergebnisse bereits an die Verantwortlichen weitergegeben haben. Der ehemalige Home-Office-Minister Mike Tapp fordert deshalb eine schnelle Entscheidung der Behörden. Royalkorrespondent Cameron Walker machte bei GB News deutlich, dass dabei ausschließlich die tatsächliche Gefährdungslage Harrys entscheidend sein sollte. Gleichzeitig erläuterte er, weshalb der Herzog den gewünschten Schutz wohl nicht einfach aus eigener Tasche finanzieren kann: "Mike Tapp hat angedeutet, dass die Polizei nicht zu mieten ist. Das Problem ist: Für die Art von Schutz, die Harry seiner Meinung nach bekommen sollte, kann man nicht bezahlen, weil das einen gefährlichen Präzedenzfall schaffen würde, durch den jeder arabische Scheich oder russische Oligarch die Polizei praktisch für seine eigenen Zwecke anheuern könnte. Deshalb besagt das Gesetz, dass Harry seinen eigenen Schutz nicht bezahlen kann." Die weiterhin ungeklärte Situation soll auch Meghan beschäftigen. Einem Freund zufolge sei die Herzogin nervös bei dem Gedanken daran, ihre Kinder ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen selbst zur Schule zu bringen.

Harry und Meghan hatten sich 2020 von ihren royalen Pflichten zurückgezogen und waren mit dem Wunsch nach persönlicher und finanzieller Unabhängigkeit nach Kalifornien ausgewandert. Dort lebten sie rund sechs Jahre lang mit Archie und Lilibet. Der überraschenden Rückkehr nach Großbritannien soll im Juli ein privates Treffen mit König Charles III. (77) und Königin Camilla (79) vorausgegangen sein. Archie und Lilibet sollen ab September britische Schulen besuchen. Wo genau sich die Familie in den Cotswolds niedergelassen haben soll, ist bislang jedoch nicht bestätigt. GB-News-Moderatorin Ellie Costello machte zudem darauf aufmerksam, dass bisher trotz der angeblichen Ankunft, der Suche nach einem neuen Zuhause und mehrerer Schulbesichtigungen weder Fotos noch nähere Einzelheiten an die Öffentlichkeit gelangt seien. Harry und Meghan selbst haben sich zu den Berichten über ihre Rückkehr bislang nicht geäußert.

Prinz Harry und Herzogin Meghan im April 2018
Getty Images
Prinz Harry und Herzogin Meghan im April 2018
Prinz Harry und Herzogin Meghan bei den Invictus Games in Düsseldorf, September 2023
Getty Images
Prinz Harry und Herzogin Meghan bei den Invictus Games in Düsseldorf, September 2023
Prinz Harry, Prinzessin Lilibet, Herzogin Meghan und Prinz Archie
Instagram / meghan
Prinz Harry, Prinzessin Lilibet, Herzogin Meghan und Prinz Archie
Was haltet ihr davon, dass Harry den gewünschten Polizeischutz offenbar nicht einfach selbst bezahlen kann?