König Charles bekommt jetzt 27 Millionen Pfund mehr im Jahr

König Charles bekommt jetzt 27 Millionen Pfund mehr im Jahr

- Janine Karrasch
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König Charles III. (77) darf sich freuen: Für die Jahre 2027 bis 2028 fließen 99,9 Millionen Pfund (115 Millionen Euro) aus dem sogenannten Sovereign Grant in seine Kasse – das sind rund 27,8 Millionen Pfund (32,4 Millionen Euro) mehr als im laufenden Jahr. Mit dem Geld finanziert der 77-Jährige seine offiziellen Termine, den Unterhalt des Königshauses sowie Reisen und Personal. Staatssekretär im Schatzamt Dan Tomlinson erklärte laut Hello! im Unterhaus, wie die Erhöhung zustande kam: "Diese Empfehlung basiert auf einer Einschätzung der erwarteten Kosten des Königshauses und der erwarteten Einnahmen des Crown Estate zwischen 2027 und 2032." Laut Tomlinson steckt vor allem die deutlich gestiegene Zahl an offiziellen Terminen dahinter, die Charles inzwischen wahrnimmt – anders als seine Mutter, die gegen Ende ihrer Regentschaft kaum noch Auslandsreisen unternahm.

Der Zuschuss speist sich aus den Gewinnen des Crown Estate, jenem riesigen Grundbesitz, der offiziell der Krone gehört. Künftig landen rund 20,5 Prozent dieser Gewinne beim Monarchen, bisher waren es lediglich 12 Prozent. Ein Grund: Die Sanierung des Buckingham Palace verschlingt Millionen, und auch andere royale Anwesen brauchen dringend eine Frischzellenkur. Kostete die Instandhaltung der Paläste 2016/2017 noch 18 Millionen Pfund (21 Millionen Euro), werden im kommenden Jahr bereits 33,6 Millionen Pfund (39,1 Millionen Euro) fällig. "Die neue Höhe der Zuwendung wird sicherstellen, dass der königliche Haushalt nach einigen Jahren eingeschränkter Finanzierung während der Pandemie weiterhin Rückstände bei der Instandhaltung von Immobilien abarbeiten kann", erklärte Tomlinson. Zudem soll das Geld in modernere Technik, stärkere Cybersicherheit und energieeffiziente Heizsysteme fließen.

Auch abseits der offiziellen Haushaltszahlen sorgt Charles' royale Großzügigkeit für Zündstoff. Wie mehrere Medien berichten, übernimmt der König seit Jahren persönlich die Miete für die Wohnungen seiner Nichten Prinzessin Beatrice (38) und Prinzessin Eugenie (36) in den Prunkimmobilien der Krone. Beatrice residiert in einem Apartment im St James's Palace, Eugenie im sogenannten Ivy Cottage in Kensington. Beide Töchter des in Ungnade gefallenen Ex-Prinzen Andrew Mountbatten-Windsor (66) üben keine offiziellen royalen Pflichten aus und gehen stattdessen eigenen Karrieren nach. Verheiratet sind sie mit vermögenden Unternehmern und besitzen selbst millionenschwere Immobilien, trotzdem zahlen sie für ihre Palastwohnungen offenbar seit fast zwei Jahrzehnten nichts aus eigener Tasche. Royalexperte Norman Baker findet dafür deutliche Worte gegenüber der Daily Mail: "Nichtarbeitende Mitglieder der Königsfamilie sollten auf keinen Fall durch das Duchy of Lancaster subventioniert werden. Die Königsfamilie nimmt die Öffentlichkeit wieder einmal völlig auf den Arm."

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