Prinz Harrys klare Ansage: Archie geht nicht nach Eton
Für Prinz Archie (7) steht offenbar fest, dass seine schulische Laufbahn nicht am renommierten Eton College beginnen wird. Prinz Harry (41) hat sich gegen die traditionsreiche Eliteschule entschieden, wie ein Sprecher des Herzogs gegenüber Express bestätigte: "Ich kann bestätigen, dass Prinz Harry Archie nicht für Eton angemeldet hat und der Herzog nicht vorhat, seinen Sohn nach Eton zu schicken." Die Klarstellung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Harry gemeinsam mit Herzogin Meghan (45) und den beiden Kindern nach Großbritannien zurückgekehrt ist. Berichten zufolge möchte die Familie dort für längere Zeit bleiben. Ein eigenes Zuhause sollen die Sussexes bereits gefunden haben. Auch für die Ausbildung der Kinder scheint inzwischen eine Entscheidung gefallen zu sein: Archie und seine fünfjährige Schwester Prinzessin Lilibet (5) sollen an einer britischen Schule angemeldet sein und dort im September 2026 ihren Unterricht aufnehmen.
Dass Prinz Harry Eton für seinen Sohn ausschließt, könnte mit seinen eigenen Erfahrungen an der traditionsreichen Schule zusammenhängen. Seine Schulzeit empfand der Royal offenbar keineswegs als unbeschwert. Besonders der erste Tag blieb ihm in Erinnerung: Sein älterer Bruder Prinz William (44) soll ihn damals aufgefordert haben, in Eton so zu tun, als würden sie sich nicht kennen. "Damals hat es wehgetan", erinnerte sich Harry in der Sendung "60 Minutes". "Ich konnte es nicht verstehen. Ich dachte: 'Was meinst du? Wir sind jetzt auf derselben Schule.'" Gleichzeitig zeigte er Verständnis für Williams Verhalten und erklärte, ältere Geschwister würden mitunter ihren eigenen Weg gehen wollen. Doch nicht nur das Verhältnis zu seinem Bruder machte ihm die Eingewöhnung schwer. Auch der Anschluss an seine Mitschüler zu finden, fiel ihm offenbar nicht leicht. In seinen Memoiren "Reserve" schilderte Harry, dass er sich keiner bestimmten Sportgruppe wirklich zugehörig fühlte – obwohl der Sport während seiner Zeit in Eton für ihn einen hohen Stellenwert hatte.
Für Archie und Lilibet dürfte der Wechsel an eine britische Schule dennoch eine deutliche Umstellung bedeuten. Der Schulalltag an Privatschulen in England beginnt häufig früher und endet erst gegen 17 oder 18 Uhr, in manchen Fällen steht sogar samstags Unterricht auf dem Stundenplan. Hinzu kommt ein möglicherweise anspruchsvoller Wechsel beim Lernstoff: Der britische Lehrplan ist strukturierter als das kalifornische Schulsystem, sodass Kinder aus den USA gegebenenfalls Unterrichtsinhalte nachholen müssen. Bei der nächsten Generation der Royal Family gehen die Schulpläne derweil auseinander. Während Prinz Harry seinen Sohn nicht nach Eton schicken möchte, soll Prinz George (13), der Sohn von Prinz William, im September 2026 an der renommierten Schule starten. Für den Prinzen von Wales ist Eton keine unbekannte Adresse: Er soll sich dort während seiner eigenen Schulzeit deutlich wohler gefühlt haben als sein jüngerer Bruder.



























