Starttermin bekannt: Matthew-Perry-Doku kommt im Oktober
Fast drei Jahre nach seinem Tod bekommt Matthew Perry (†54) eine eigene Dokuserie. Wie Netflix auf seinem Portal Tudum bekannt gab, startet "The One About Matthew Perry" am 27. Oktober 2026. In drei Folgen soll dabei der Mensch hinter seiner Kultrolle als Chandler Bing im Mittelpunkt stehen. Dafür greift die Doku auch auf bisher unveröffentlichtes Material aus dem Familienarchiv zurück, darunter private Fotos und Videoaufnahmen. Zu Wort kommen außerdem Menschen, die Matthew besonders nahestanden, darunter seine Schwester Mia Perry Bowick und langjährige Freunde. Regie führt Emmy-Preisträgerin Mary Robertson.
Die Serie zeichnet Matthews Weg vom aufstrebenden Comedytalent zum weltweit bekannten Friends-Star nach, soll aber auch Seiten von ihm zeigen, die der Öffentlichkeit bislang verborgen blieben. "Die Öffentlichkeit kannte nur einen Teil seiner Geschichte", erklärte Regisseurin Mary Robertson gegenüber Tudum. Genau deshalb sollen in der Doku vor allem Menschen zu Wort kommen, die Matthew persönlich kannten und liebten. Der Schauspieler selbst hatte zu Lebzeiten offen über seine jahrzehntelange Suchterkrankung gesprochen und sich für andere Betroffene eingesetzt. Matthew starb am 28. Oktober 2023 im Alter von 54 Jahren. Als primäre Todesursache wurden die akuten Auswirkungen von Ketamin festgestellt, als weitere Faktoren wurden unter anderem Ertrinken und eine koronare Herzkrankheit genannt.
Besonders persönlich wird die Dokuserie durch Matthews Schwester Mia. Für sie habe es einige Zeit gebraucht, bis sie bereit gewesen sei, öffentlich über ihren Bruder und die gemeinsame Vergangenheit zu sprechen. "Es hat Zeit gebraucht, bis ich mich bereit fühlte, diese Erinnerungen zu teilen und davon zu erzählen, wie es war, Matthew durch all die Komplexität seines Lebens hindurch zu lieben", erklärte sie gegenüber Tudum. Dabei sei ihr wichtig, dass ihr Bruder nicht nur als Chandler Bing oder über seine Suchterkrankung in Erinnerung bleibe, sondern als ganzer Mensch. An der Produktion der Dokuserie selbst ist Mia laut The Hollywood Reporter nicht beteiligt. Sie hoffe jedoch, dass die Zuschauer durch das Projekt besser verstehen, wer Matthew wirklich war und welches Vermächtnis er hinterlassen hat.


























