Matthew Perrys Assistent verurteilt: Familie tief verletzt
Der Tod von Matthew Perry (†54) hat ein juristisches Nachspiel: Kenneth Iwamasa, der persönliche Assistent des "Friends"-Stars, wurde nun zu 41 Monaten Gefängnis verurteilt. Matthew Perrys Stiefvater Keith Morrison (78) war bei der Urteilsverkündung am Bundesgericht in Los Angeles dabei und wandte sich anschließend mit deutlichen Worten an die Presse. "Ich bin froh, dass es vorbei ist, aber zu sagen, dass ich wütend bin, ist eine Untertreibung", erklärte der Journalist gegenüber ABC News. Keith, der als Moderator für die Sendung "Dateline" bekannt ist, machte unmissverständlich klar, was ihn an dem Verhalten von Matthews einstigem Vertrauten so aufwühlt.
Keith erinnerte daran, dass er Kenneth einst sagte: "Wenn Matthew Probleme mit Drogen hat, rufst du an." Stattdessen soll Kenneth Matthew mit Ketamin unter seiner Kontrolle gehalten haben. Der Assistent gestand, dem Schauspieler das Betäubungsmittel mehrfach injiziert zu haben – darunter dreimal am Tag seines Todes. Medizinisch ausgebildet war er dabei nicht. Kenneth hatte sich 2024 schuldig bekannt, an der Verschwörung zur Verbreitung von Ketamin beteiligt gewesen zu sein, die zu Matthews Tod führte. Das Ketamin selbst stammte von Jasveen Sangha, einer Drogenverkäuferin aus North Hollywood, die im April zu 15 Jahren Haft verurteilt worden war. Auch Matthews Halbschwestern Caitlin und Madeline sowie seine Mutter Suzanne Morrison verfassten Stellungnahmen für das Gericht. "Der Gedanke, dass jemand, den mein Bruder als Familie betrachtete, ihn auf eine so unvorstellbare Weise verraten konnte, ist etwas, das ich mir nie hätte vorstellen können", schrieb Madeline, deren Statement Entertainment Weekly vorlag.
Matthew war am 28. Oktober 2023 leblos im Whirlpool seines Hauses in Los Angeles aufgefunden worden. Der Schauspieler war 54 Jahre alt. Laut Obduktionsbericht war sein Tod auf die akuten Auswirkungen von Ketamin zurückzuführen, wobei Ertrinken, eine Herzkranzgefäßerkrankung sowie die Auswirkungen des Medikaments Buprenorphin als zusätzliche Faktoren genannt wurden. Kurz vor seinem Tod schien Matthew noch in guter Stimmung gewesen zu sein. Keith berichtete vor Kurzem im Podcast "Making Space", dass sein Stiefsohn in den letzten Wochen vor seinem Tod glücklich gewirkt habe. "Er war glücklich, und er sagte es auch. Und das hatte er schon lange nicht mehr gesagt", erklärte er damals.






