

Neue Details: Rapper D4vd äußerte schon früher Mordfantasien
Ein Musikvideo aus dem Jahr 2023 sorgt im laufenden Mordverfahren gegen den Sänger und Rapper D4vd (21) für neue Diskussionen. In dem Clip zu seinem Song "Rehab" ist ein junger Mann zu sehen, der dem Musiker stark ähnelt – und der im Verlauf der Handlung eine brünette Frau zerstückelt. Diese fiktive Gewaltdarstellung weist verstörende Ähnlichkeiten zu den Vorwürfen auf, die derzeit gegen den 21-Jährigen erhoben werden. Ihm wird zur Last gelegt, für den Tod von Celeste Rivas Hernandez verantwortlich zu sein. Die Leiche der 14-Jährigen wurde zerstückelt in seinem Tesla gefunden.
Gegenüber USA Today schildern nun drei Animatoren, die damals an dem Video mitgearbeitet haben, wie erschüttert sie über die Parallelen sind. Einer der Beteiligten erinnert sich, dass ihnen das Konzept während der Produktion ganz anders erklärt worden sei. "Als mir das Konzept für das Musikvideo vorgestellt wurde, hieß es, die Figur mache einen inneren Konflikt durch – ein häufiges Thema im Animebereich", erzählt er. Damals habe er die Idee für ein harmloses und cooles Konzept gehalten. Mit dem Wissen von heute habe sich seine Einschätzung jedoch um 180 Grad gewendet. "Es fühlt sich widerlich und abstoßend an, womöglich dabei geholfen zu haben, diese Geschichte zu erzählen", gesteht er.
Direkten Kontakt zu dem Musiker selbst hätten die drei Animatoren nach eigenen Angaben nicht gehabt. D4vd, der bürgerlich David Anthony Burke heißt, sitzt derzeit in Untersuchungshaft, eine Freilassung gegen Kaution ist nicht möglich. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm neben Mord auch sexuellen Missbrauch vor. Der Anklage zufolge soll er über Jahre hinweg eine On-off-Beziehung mit Celeste geführt haben, die begonnen haben soll, als das Mädchen elf Jahre alt war. D4vd wies bislang sämtliche Anschuldigungen zurück und plädierte vor Gericht auf "nicht schuldig".





