So geht "Tüll und Tränen"-Uwe mit seiner Krebsdiagnose um
Bei der Verleihung der Goldenen Henne in Leipzig gehörte Uwe Herrmann (63) am Freitagabend zu den strahlenden Gästen auf dem roten Teppich. Was viele nicht ahnten: Der aus "Zwischen Tüll und Tränen" bekannte Brautmodenexperte hatte kurz zuvor noch einen harten Termin hinter sich gebracht. "Ich war vor einer Stunde noch bei der Bestrahlung. Es geht noch eine Weile, aber wir sind über den Berg", erklärte er gegenüber TAG24. Im Frühjahr war bei ihm ein aggressives Merkelzellkarzinom am rechten Arm festgestellt worden.
Der Tumor konnte inzwischen entfernt werden und auch die anschließenden Behandlungen schlagen glücklicherweise an. Ganz überstanden ist der Kampf gegen die Erkrankung allerdings noch nicht: Im Anschluss an die Bestrahlung könnte sich eine Immuntherapie anschließen. Trotzdem gibt sich der Brautmodenexperte kämpferisch: "Ich werde die nächsten drei bis sieben Jahre nicht sterben. Ich bleibe noch da." Statt sich zu schonen, hält er an einem aktiven Alltag fest. "Ich bin nicht tot. Ich bin ständig unterwegs. Ich liege nicht im Bett", machte Uwe deutlich.
Und tatsächlich ist sein Terminkalender gut gefüllt: Schon in den kommenden Tagen steht das nächste Event für ihn an, danach geht es beruflich nach Asien. Der Weg bis zu diesem Punkt war für den TV-Star jedoch alles andere als einfach. Nach der Diagnose musste er zwei mehrstündige Operationen überstehen, bei denen der Tumor und mehrere Lymphknoten entfernt wurden. Um die Wunde am Arm zu verschließen, war zusätzlich eine Hauttransplantation nötig. Im Juni erklärte ihn sein Arzt nach der Tumorentfernung für krebsfrei.





















