Nach ihrem Tod: Dolly Parton bekommt einen eigenen Gedenktag
Dolly Parton (†80) wird auch nach ihrem Tod in den USA ganz groß gefeiert: Gleich mehrere Städte, Countys und sogar ein ganzer Bundesstaat haben den 25. September jetzt offiziell zum "Dolly Parton Day" erklärt. Das berichtet unter anderem The Hollywood Reporter. Geehrt wird damit eine besondere Künstlerin, die mit Songs wie "Jolene" und "9 to 5" Musikgeschichte geschrieben hat. Das Datum ist dabei nicht zufällig gewählt – es ist weder der Geburtstag noch der Todestag der Country-Ikone. Stattdessen steckt eine augenzwinkernde Anspielung auf ihren wohl berühmtesten Hit dahinter: In der amerikanischen Schreibweise wird aus dem 25. September nämlich der 9/25 – und damit eine Verbeugung vor "9 to 5". Der Arbeiterhymne, die Dolly 1980 für den gleichnamigen Film schrieb, wird somit jedes Jahr ein eigener Tag gewidmet.
Zu den Orten, die sich der Ehrung angeschlossen haben, zählen zum Beispiel Cocke County in Tennessee, Manhattan in New York, New Orleans in Louisiana, Lexington in Kentucky sowie Montgomery County in Texas. Kalifornien begeht den Gedenktag im gesamten Bundesstaat. Die Musikerin war am 25. August 2026 im Alter von 80 Jahren in Nashville gestorben. Laut der offiziellen Mitteilung hatte sie zuvor einen kurzen Kampf gegen den Krebs geführt. Nur vier Tage vor ihrem Tod hatte die Künstlerin über ihren angeschlagenen Gesundheitszustand gesprochen und betont, große Pläne zu schmieden. "Ich habe noch so viele Dinge, die ich erreichen möchte, also werde ich so lange weiterarbeiten, wie ich kann, um zu sehen, wie all das Wirklichkeit wird", schilderte sie gegenüber People.
Die traurige Nachricht von ihrem Tod hatte Dollys Neffe Bryan Seaver im Namen der gesamten Familien Parton und Owens auf Social Media öffentlich gemacht. Er hatte mehr als 20 Jahre lang als Sicherheitschef für seine berühmte Tante gearbeitet und war von ihr persönlich damit betraut worden, eines Tages ihr Ableben zu verkünden. Bereits in den Monaten zuvor hatte die Country-Legende aus gesundheitlichen Gründen beruflich kürzertreten müssen: Eine geplante Show in Las Vegas wurde zunächst verschoben und schließlich ganz abgesagt. Mit dem neuen Gedenktag bleibt ihr musikalisches Vermächtnis jedes Jahr an einem symbolisch gewählten Datum präsent.





















